Ökonsum

Nach drei Utopia– und einer KarmaKonsum-Konferenz habe ich folgenden Beschluss gefasst: Wo es geht, nur noch ökologisch und fair hergestellte Waren kaufen. Ich führe hier eine Liste von Dingen, die ich selber gekauft, bekommen, genutzt, an anderen gesehen und für gut befunden habe. Da kostet ein Paar Socken gern schon mal das Dreifache – dafür sind die Klamotten angenehm, halten und es steckt Liebe drin. Die Produzenten sind oft mutige Start-ups, die selbst noch auf ihre Mails antworten und sich über jeden Einkauf freuen. Deshalb lieber wenige Dinge, die man gerne trägt, als Krimskrams mit unbekannter Herkunft. Wo Nachfrage ist, da wachsen auch Märkte. Unser Geld kann was – kauf mit!

Klamotten – von Kopf bis Fuß (ich benenne nur, was ich selbst angefasst habe – natürlich haben die Anbieter jeweils noch andere Utensilien im Shop)

Mütze: Bleed, Shullai

Schal: Mammu

Shirts, Sweater, Hoodies: Armed Angels

Knallerhoodie: Ken Panda

Cardigan, Hosen, Pullover: Knowledge Cotton Apparel

Edelhemd: Brainshirt

Tasche: Affentor

(Bunte) Socken: Thokk Thokk

Schuhe: Terra Plana, Po-Zu

Gern auch lokal und Vintage bei Sandra kaufen.

Ökoshops allgemein

Fast alle Produkte des täglichen Bedarfs „in grün“ findet ihr bei Phil im Avocado Store, bei Lilli Green in Berlin oder über den Guide von Utopia.

Strom

Einen Überblick mit News liefert Florian bei Atomausstieg selber machen, bei Naturvolt sucht man direkt nur nach den „puren“ Ökostromanbietern: LichtBlick, EWS, Greenpeace Energy und naturstrom sind sauber und investieren tatsächlich und ausschließlich auch in die Infrastrukturen von erneuerbaren Energien.

Tauschen & Second Hand

Phil fragt Why own it?, Lukas ist mit Fraisr seit Ende 2012 am Start. Stuffle als lokale Flohmarkt-App gefällt mir ebenso.

Geld

…kann auch in Waffengeschäfte, Atomkraftwerke oder die nächste Finanzblase fließen, wenn du es einfach irgendwo bei Großbanken anlegst. Vertrauensvoll und mit grünem Gewissen bereits gegründet sind die Banken GLS und Triodos.

Auch Anlagen und Versicherungen können (sollten!) nachhaltig sein – die Berliner Kollegen von Human Finance beraten gern.

Essen

Ich bin da kein Fanatiker – wo „Bio“ draufsteht, ist auch irgendein Bio drin ;-) Ich denke, jeder kommt mit saisonalem Gemüse und Obst klar. Warum wir Tomaten aus Spanien und Nüsse aus den USA holen, bleibt ein Geheimnis des globalen Kapitalismus. Ich esse Fleisch, aber wo es vegetarisch genauso schmeckt, lasse ich es weg. Besonders beim Inder oder Chinesen null Problem. Neulich habe ich ein veganes Frühstück (mit Extra-Ei…) bravourös überstanden.

Catering bitte bei den zauberhaften Misfits bestellen!

Trinken

Die Kaffeeproduktion schluckt viel Wasser und das Zeug kommt in der Regel von weit weg – grundsätzlich weniger ist also gut. Ich kaufe bei Trez Cabezas in Berlin, die ihre Produzenten in Ecuador persönlich kennen. Ich hab tatsächlich schon recht lang nix mehr aus dem Hause Coca Cola geschluckt, die Bionade wird mir langsam etwas fad, aber mit Voelkel Limo oder Lammsbräu Bier poppen schon die nächsten leckeren Alternativen auf. Tolles Konzept mit einem „offenen Betriebssystem“: Premium Cola (und Bier).

Büro

Hier ist Memo der unangefochtene grüne Klassiker mit breiter Produktauswahl. FSC-Holz verwenden, möglichst schadstoffarme Farben und energieeffiziente Geräte einbauen. Wo es geht Materialien recyclen. Kippsteckleisten besorgen und abends ausschalten.

Fliegen

…bleibt Top-Klimakiller, aber wenn´s sein muss, bitte mit atmosfair neutralisieren.

– wird erweitert, sobald mir was Neues einfällt oder ihr hier kommentiert –

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