Archiv der Kategorie: Gesandt

Der Hebel (Post #100)

Was ist dein Hebel für eine nachhaltige Welt? Video einsenden und bei der Utopia-Konferenz im November dabei sein:

Utopia zeigt und feiert die zehn interessantesten, ungewöhnlichsten, schönsten und wichtigsten persönlichen Hebel unserer Utopisten im Video auf der diesjährigen Utopia-Konferenz in Berlin. Und die zehn Gewinner des Video-Wettbewerbes werden stellvertretend für die gesamte Utopia Community nach Berlin eingeladen.

Das diesjährige Thema der Utopia Konferenz „Roadmap for the next 10 years – die größten Hebel für den Wandel“ ist zugleich die Vorgabe für den Inhalt des Videos. Was glauben Sie persönlich, was der größte Hebel für eine nachhaltige Entwicklung ist? Was bewegt wirklich etwas?

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Betr.: Rettung der Erde

Liebe Mitmenschen,

wir haben ein Problem. Es ist groß und heißt Klimawandel. Für alle, die sich bislang sagten „Ich allein kann doch nix ausrichten“ gibt es jetzt keine Ausreden mehr. Sondern:

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Tue Folgendes JETZT:

  • Registrieren und mitmachen
  • Bloggen, Twittern, Newslettern über diese Aktion
  • Netzwerke und engagierte Menschen ansprechen

Warum ist diese Aktion so wichtig?

Erste Folgen der globalen Erwärmung sind bereits in reichen Industrienationen wie Deutschland zu spüren – für die Entwicklungsländer bedeutet der Klimawandel schon heute eine Katastrophe! Dürren, Stürme und Überschwemmungen töten Menschen, zwingen sie zur Flucht und verschärfen ohnehin prekäre Lebensbedingungen. Der auf fossilen Brennstoffen basierende Energiehunger der reichen und aufstrebenden Länder bedroht die Sicherheit von Milliarden.

In 100 Tagen werden wir wissen, ob die Staatenlenker der Welt ihrer Verantwortung für die Menschheit gerecht werden. In 100 Tagen muss beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen ein Abkommen stehen, das ehrgeizig, verbindlich und gerecht dieser ersten globalen Bedrohung begegnet.

Was tun die Klimahelden?

In den kommenden 100 Tagen dürfen wir, die Bürger, keine Zeit verlieren. Mit Mut und Macht müssen wir den Politikern zeigen, das wir beim Klimaschutz auf sie zählen. Dazu ruft Oxfam die Aktion „100 Tage Klimahelden“ aus, um gemeinsam den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Klimahelden protestieren, schicken Briefe und Faxe und stellen Politiker in der Öffentlichkeit. Sie erinnern kreativ und engagiert an die dringende Notwendigkeit zum Handeln.

Held/in werden ist ganz einfach: Registrier dich auf www.oxfamklimahelden.de und mach mit!

Dazu auch die Ubercampaign aller großen und kleinen NGOs:

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Don Tapscott on „Rebuilding the World“

(gefunden bei Ulrike Reinhard)

„If a hundred years ago your job would´ve been to design the transportation system for the 21st century and I gave you some design principles and the design principles were: It must use as much energy as possible, it must kill as many people as possible, it must use as much physical territory of the planet as possible, it must build obsolecent entities so that you need to replace the vehicles that move you around, say, every three or four years, it must release as much carbon externalities into the air as possible, well, what would you come up with? You would come up with the internal combustion engine automobile and the highway system we have today…“

The new keynote „Rebuilding the World“ by Don Tapscott from Sander Duivestein on Vimeo.

Erlebnismischmasch

Im Magazin der Heinrich-Böll-Stiftung steht neben einer ziemlich dümmlichen Abhandlung über Utopia meist Interessantes. Manche Zitate sind so gut, dass ich sie gern vom Papier auf´s Blog abschreibe:

Es fehlt keinesfalls an wissenschaftlichen Erkenntnissen, dass wir einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel brauchen, und es fehlt auch nicht an Vorschlägen für Maßnahmen für einen solchen Wandel. Was fehlt, ist der politische Wille. Die ideologischen, materiellen oder politischen Besitzstandswahrer müssen ihre gewohnten Positionen verlassen, um voraussetzungslos an den notwendigen Umbau unserer gesellschaftlichen Systeme und Verhaltensweisen heranzugehen. Dies trifft die Politik genauso wie die Wirtschaft, die Medien ebenso wie alle Bürger. Die Barrieren für die notwendigen Veränderungen liegen nicht in systemischen Zwängen, sondern bestehen in den Köpfen und Herzen von uns allen.

So spricht… ein Banker. Allerdings von einer besonderen Bank: Es ist Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS. Die übrigens direkt gegenüber der Heinrich-Böll-Stiftung eine Niederlassung bewohnen.

Entdeckt während eines Streifzugs durch Berlin-Mitte. Ich guck dann immer gern auf die Namensschilder an den prunkvollen Bauten, da tun sich dann so feine Schwergewichte wie die dpa auf. Ich schlug der Arbeit also mal wieder ein Schnippchen, die traurigen Blicke der Menschen in den goldenen Käfigen gab es kostenlos dazu. Nachdem ich eine Ausstellung (Metalldetektor!) über einen Künstler gesehen hatte, der Bilder zu Passagen aus dem Buch Hiob malt, zog ich an der Spree weiter durch den strömenden Regen. Ich fand das übrigens angenehm. Ebenso ein Fischreiher, der vor sich hin gluckste und guckte. Nichts ist edler als ein ruhendes Tier. Minutenlang guckte ich drauf, durchnässt ging´s zurück an den Schreibtisch.

Heute ärgerte ich mich derb über einen Kunden, doch der Stress sollte helfen, meine gesamten Einkommensquellen zu überdenken: Weniger Gutes für mehr Geld. Morgen wird gekündigt, heureka!

Zum Tagesabschluss: Online-Shopping-Freuden…

paket„Nackt nicht mehr“ – sieht doch schon mal schön aus…


etikett… Firma USA, Lieferung aus Neuseeland, Klimanote: 5-…


foto… „ausgestorben, bedroht, wiedergeboren“ lauten die Kategorien zu den Spezies auffem Shirt (links nicht zu sehen im Bild). Kratzt etwas am Hals, 100% Baumwolle, aber von FairTrade keine Spur. Dafür hat der Kauf ´nen Baum gepflanzt, glaub ich. Hm…


cdsÜbler Zustand, aber feinste Unterhaltung. Konsum ohne Reue.


kretschmerAha, und noch eine Einladung von einer Agentur, die sich rühmt, den ersten CSR-Bericht ihres Schlages heraus gegeben zu haben. Ich komme gern und gucke nach. Heute tatsächlich also nur Erfreuliches in der Post…