Totengräber Shell

UPDATE: Kulluk sicher im Hafen gelandet, zum Glück. Dennoch: Die mangelnde Sicherheit bei Ölfirmen scheint Methode zu haben, in den Büchern „Story Wars“ und „Resilience“ wird das systematische Ignorieren von Warnmeldungen beschrieben, da diese Maßnahmen eben Geld kosten würden. Interne Kritik wird dabei nicht gern gesehen und behindert die Karriere…

Die Ölplattform Kulluk südlich von Alaska ist auf Grund gelaufen, bislang sind die 570.000 Liter Diesel und 45.000 Liter Öl zum Glück noch in den Tanks eingeschlossen. Die wiederholten Fehler des Betreibers Shell bei Bohrungen in der Arktis vergleicht das Magazin Grist mit der Leistung eines Totengräbers:

Imagine, if you will, a gravedigger employed at a cemetery. Once hired, he loses his shovel. He spills a chemical that kills a bunch of grass. He creates air pollution (interpret this as you will). He doesn’t get his work done in time. Then he loses another shovel. How long do you think it would be before the cemetery suggested he seek employment elsewhere?

Here’s the difference between that hypothetical and the case of Shell: Imagine that the gravedigger gave massive financial contributions to the cemetery’s board and spent $10.8 million persuading them to let him keep his job. Think that might do the trick?

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