Das Gute am Militär

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1. Die haben das Internet erfunden

2. Werden sie auch eine emissionsfreie, autarke Energieversorgung vorantreiben?

Das wird zumindest im Buch Resilience angedeutet, das ich über die Feiertage lese. Darin werden verschiedenste Phänomene wie Korallenriffe, Tuberkulose oder Terrornetzwerke untersucht und auf den Begriff der „Resilienz“ hin untersucht, d.h. die Widerstandsfähigkeit eines Systems ggü. Störungen von außen. These: In unserer chaotischen, hyperdependenten Welt müssen wir transparente, dynamische, modulare (etc.) Systeme bauen, um gegen unvermeidliche Dauerkrisen und steigende Komplexität gewappnet zu sein.

Zurück zur Überschrift: Das Bild stammt von CNN und beschreibt auf den Punkt das Problem. Laut „Resilience“ und einer Studie von 2009 gab es je 24 Benzinkonvois des US-Militärs in Afghanistan im Schnitt 1 Todesfall. Über 750.000 Liter Treibstoff verbrauchte die Mission außerdem pro Tag. Das Programm Net Zero sorgt nun dafür, das US-Basen im Feindesland u.a. über regenerative Microgrids oder Solarplanen, die man über Zelte wirft,  versorgt werden.

Der Krieg wird also sauberer. In einem anderen Beispiel beschreibt das Buch außerdem, wie das US-Militär seine Strategie gegen Al-Kaida ändert: Indem sie selbst kleinere, autarkere Kommandos bilden, die nach längeren Phasen der Beobachtung und Vernetzung mit der Bevölkerung (Informationsbeschaffung) schließlich gezielter zuschlagen. Das heißt dann „outpost & outreach“ statt „shock & awe“.

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