Utopia, Künast, Gorleben, Ökonsum: Ein Leben in Twitpics

Manchmal fliegt die Zeit derart dahin, dass man sich nur noch in Bildern erinnern kann. Diese interessanten Momente knippste ich in den letzten Tagen:

Bei der Mal wieder sehr schönen und dritten Utopia-Konferenz bekam ich überraschend einen Preis. „APO“ steht für außerparlamentarische Opposition und das „2.0“ ist unvermeidliches Zeichen für „neu, interaktiv, besser“. Der Preis steht für alle Menschen, die sich kreativ, mutig und oft auch über das Web für Gerechtigkeit trotz der herrschenden Politik einsetzen. Oft genannt wurden dahingehend die Gegner von Stuttgart21 und die neu erstarkte Anti-Atom-Bewegung. Auch ein Berliner Wassertisch gehört zu den beeindruckenden bürgerschaftlichen Initiativen, die sich gegen politsche Gegebenheiten erfolgreich zur Wehr setzen. Das geht also „an die Leude da draußen“, weiter so!

Da stand sie noch nicht am Pult, die Künast, aber wir schon im Museum für Kommunikation, wo die ehemalige Verbraucherschutzministerin ihre Kandidatur als Bürgermeisterin für Berlin bekannt gab. „Für Berlin“ und „Eine Stadt für Alle“ waren die Motti, die die Grüne an diesem Abend beschwor. Wer Klimaschutz, Energiewende, mehr Bildung und soziale Gerechtigkeit will, sollte am 18. September 2011 das Kreuzchen bei der Sonnenblumenpartei machen. Ich kann und muss das so sagen, denn wir als Nest sind eindeutig befangen. Warum das so ist, dürfen wir kommende Woche offiziell verkünden…

Tags darauf ging es mit den Grünen auf Klassenfahrt ins Wendland. Sehr, sehr viele Menschen zeigten dort ihren Unmut gegen schwarz-gelbe Atompolitik und die politischen Skandale rund um das geplante Endlager Gorleben. DER Klassiker der Anti-Atom-Bewegung. Beeindruckend: Greenpeace-Chef Kumi Naidoo, der am Ende seiner motivierenden Rede befand: „Ick bin ein Wendländer!“

Und dann ging’s vergangene Woche auch schon wieder weiter nach Freiburg, wo meine Lieblingsfirma Nest eine EU-geförderte Workshop-Serie mit der Caritas begann. Ein schöner Job, der uns noch nach Südtirol, Wien und Luxemburg zu weiteren Terminen führen wird. Im Bild aber Space-Cowboy-Schuhe von „Terra Plana“, die nach dem Cradle-to-Cradle Prinzip vollständig wieder abbaubar sind – erstanden im Freiburger HQ des Ökosellers „Good True Beautiful“. Animiert durch die Utopia-Konferenz s.o. habe ich hier zum Thema die Kategorie „Ökonsum“ neu eingeführt, zu finden rechts oben in der Navi. Freiburg ist im Übrigen aktuelle Klimahauptstadt Deutschlands. Berlin will es werden. Sagt die Künast jedenfalls…

3 Gedanken zu „Utopia, Künast, Gorleben, Ökonsum: Ein Leben in Twitpics

  1. Hannes Jähnert

    Aufregende Tage würd‘ ich sagen. Ich würde gern mehr erfahren über die Workshops mit der Caritas. Da klingelte gerade etwas bei mir ;-)

    Antwort

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