„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“

In seiner Rede zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vor dem Deutschen Bundestag am 25.03.2010 in Berlin sagte Umweltminister Norbert Röttgen wörtlich:

Es ist wissenschaftlich völlig unbestritten, dass die Strompreiserhöhungen der letzten Jahre auf den fehlenden Wettbewerb auf dem Strommarkt zurückzuführen sind. Es ist die oligopolistische Struktur dieses Marktes, die Wettbewerb verhindert. Auch in diesem Zusammenhang sind die erneuerbaren Energien von strategischer Bedeutung, weil sie Wettbewerb in diesen Markt bringen, der in Wahrheit noch viel zu wenig ein Markt ist.

Das aktuelle Energiekonzept zementiert dieses Oligopol auf viele weitere Jahre. Anstatt das ewige Credo der Wirtschaftsliberalität hier mal sinnvoll einzubringen, hat Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) den Energiekonzernen den roten Kuschelteppich der Milliardengewinne ausgelegt.

PS: Ich beende hiermit ein anhaltendes, poltisches Meckerkonzert in diesem Blog und werde mich demnächst wieder den schönen Dingen bzw. den konstruktiven Ansätzen widmen ;-)

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