Bullshit Petroleum

UPDATE: Wer denkt sich eigentlich solch einen ironisch-idiotischen Titel für eine Methode aus, die ungehindertes Tier- und Pflanzensterben hätte stoppen sollen?!?

Die „Top-Kill“-Methode des Ölkonzerns BP ist gescheitert, das Öl sprudelt weiter.

(…) Auslöser der Ölkatastrophe war die Explosion der von BP betriebenen Ölbohrplattform „Deepwater Horizon“ am 20. April. Seitdem traten täglich hunderttausende Liter Öl aus. Das Scheitern von „Top Kill“ ist ein herber Rückschlag bei der Bewältigung der größten Ölkatastrophe in der Geschichte der USA. BP hatte die Methode als beste Chance auf ein Verschließen des Lecks eingeschätzt.

Das Sonnenscheinlogo von BP, dass eine Welt nach dem Öl suggeriert, wird immer lächerlicher. Zeit für ein Rebranding findet auch Greenpeace UK:

Die Klimaretter arbeiten die Vergangenheit von BP und den marginalen Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtgeschäft auf:

Für 45 Millionen Dollar verleibte sich BP im April 1999 die Photovoltaik-Firma Solarex ein und feierte sich als „weltgrößtes Solarunternehmen“. Doch die grüne Imagekampagne ließ man sich mehr als das Vierfache kosten. Und als BP 2007 in den besonders klimaschädlichen Ölsand-Abbau in Kanada einstieg, gab der Konzern dafür sogar das Fünfzigfache aus.

Ein Gedanke zu „Bullshit Petroleum

  1. Fritz

    Der Begriff „Top Kill“ ist in der Tat äußerst ungünstig gewählt. Vielleicht arbeiten in der PR-Abteilung ja nur Zyniker für BP!?

    Antwort

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