#wrangelkiez

Liebe Alle,

jeder der schreiben, knipsen, filmen, reden oder einfach nur zuhören kann sei eingeladen zum Social Design Projekt Wrangelkiez Collection.

Fünf Tage lang erkunden acht internationale Designer die Nachbarschaft, suchen nach den versteckten Ressourcen des Kiezes und diskutieren mit den Einwohnern, was gebraucht wird und was den Wrangelkiez so besonders macht. Gemeinsam mit den lokalen Handwerksbetrieben und Kultureinrichtungen entwickeln die Designer Konzepte zur Belebung des sozialen und wirtschaftlichen Austausches. Dabei entstehen Produkte, graphische Arbeiten oder Dienstleistungen, welche die Kommunikation und Vernetzung unter den Anwohnern fördern.

Die lieben Designer tigern gerade durch den Kiez auf der Suche nach Problemen, ich sozialmedialisiere aus der Internetkneipe um die Ecke. Dank Kai haben wir auch einen sehr geilen Multimedia-Stream am Start.

Wenn ihr uns supporten wollt, dann stellt Bilder, Filme oder Tweets ins Netz und tagged das Ganze mit #wrangelkiez – wäre toll, wenn wir so eine gewisse Graswurzelaufmerksamkeit bekämen.

Jeden Tag um 19 Uhr gibt es eine offene Präsentation zu den Ergebnissen des Tages – ihr seid herzlich eingeladen. Wer wie ich für gewöhnlich im Prenzlauer Berg zwischen den Jungfamilien dahinsiecht, dem sei gesagt: Kreuzberg ist anders. Und immer einen Besuch wert!

2 Gedanken zu „#wrangelkiez

  1. Hannes Jähnert

    Kreuzberg is toll! Da will ich auch hin. Weiß bloß noch nicht genau was das mit Wrangel (Adelsgeschlecht) auf sich hat … Klär‘ doch bei Gelegenheit mal auf.

    Außerdem ist das ein wunderbares Beispiel für Volunteering aller Couleur.
    (a) Freiwilligenarbeit on-site:
    Das sind die Designer(innen) und die Organisator(innen)
    (b) Freiwilligenarbeit online:
    Das bist du und — wenn ich das richtig verstanden habe — Kai
    (c) Corporate Volunteering
    Das sind die Handwerker(innen) — vor allem die ansäßigen Firmen, die mit unter ihr Material zur Verfügung stellen.

    Kennst du eigentlich die Karlsruh’sche 72-Stunden Aktion … Das ist ähnlich — nur eben in 72 Stunden :-D

    Antwort
    1. dkomm Autor

      Hannes, danke für die erneute Aufmerksamkeit ;-) Es ist der Kiez rund um die Wrangelstrasse (!) gemeint. „on-site“ ein paar Kreative für einen gewissen Zeitrahmen zu bündeln kann sehr spannend sein, in der Tat, habe ich im größeren Maßstab schon mal hier erlebt: http://www.trouble-der-film.de

      Und sportliche Zeitvorgaben schaden auch nix, vgl. https://dkomm.wordpress.com/2009/02/16/twestival-credits/

      Die ansässigen Handwerker sind in diesem Fall (hoffentlich) auch Nutznießer, da wir ihren Laden in Schwung bringen oder Synergien zu den Nachbarn schaffen. Schon nach einem Tag Recherche tun sich da spannende Verknüpfungen auf.

      Schöne Sache mit den 72 Stunden, allerdings scheint ein großer Zentralorganisator dahinter zu stehen, was die Sache realistischer macht. In einer schäbigen Rockerkneipe dachten wir gestern noch an eine Aktivierung von Straßen als kleinstmögliche lokale Verknüpfung. So nach dem Motto: „In welcher Straße wollen wir eigentlich leben?“

      Lokal organisiert, digital verbreitet scheint in jedem Fall ein spannender Ansatz…

      Antwort

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