Präsentieren & Protestieren

Premieren allerorten für mich: Morgen bin ich beim Pecha Kucha in Berlin dabei. Es handelt sich um eine asiatisch-kreative Präsentationsform, bei der man sein Projekt in 20 Bildern á 20 Sekunden knackigst vorzustellen hat. Kommt alle, Infos hier.

Seit einigen Tagen versuche ich per Skype-Statusnachricht Menschen zum Ökostrom zu bewegen. Macht wider Erwarten nicht so die große Welle. Just kriegte ich Post von meinem Ökostromer LichtBlick, der den Gaspreis nun SENKEN wird – alle Multis mit ihren Atom- und Kohleschleudern „müssen“ bekanntermaßen die Preise anheben. Da es schon vorher nicht teurer war: Wo liegt das Problem bei den Leuten, ihren Arsch… noch nicht mal hochkriegen zu müssen und grünen Strom online zu kaufen?! Dann können wir uns die Debatte um den Atomausstieg sparen, weil der Konsument schon von selbst aussteigt.

Also: LichtBlick gibt´s von mir, dann streich ich noch ´ne Prämie ein ;-) Alternativ Greenpeace Energy oder Elektrizitätswerke Schönau.

Bis das Umstellen alle gerafft haben, begehe ich Premiere 2 (neben Pecha Kucha): Protestieren gehen! Und zwar, na klar, gegen die Lügen der Atomlobby. Diesen Mittwoch, 17h, Berlin, U-Bahn Zinnowitzer Straße geht´s los! Alle Fakten und Argumente bitte hier nachlesen.

Ähnlich gelagert der Protest des Kollegen Falk Hermenau, den ich über Utopiadrähte kennenlernte und der leidenschaftlich gegen neue Kohletagebaue in der (noch) zuckersüßen Lausitz ankämpft. Bis zum 9. Februar müssen 80.000 Brandenburger das Volksbegehren gegen Landschafts- und Klimazerstörung unterzeichnen!

Und für alle, die es weniger mit Worten und eher mit der Bildzeitung halten, nochmal ein plastischer Denkzettel:

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