Archiv der Kategorie: Gutes

Glücklich wie ein Raum ohne Dach!

Oh mann, oh mann, oh mann. Man könnte auch schreiben über Taifune, die mal wieder verwurstete Klimakonferenz in Polen oder miserabel gelaunte, hupende, drängelnde Berliner im Winter. Aber das spielt jetzt mal alles gar keine Rolle mehr. Weil ich bin H-A-P-P-Y durch ein unglaubliches Musikvideo. Es dauert 24 Std. und zeigt tanzende Freaks, die von der Tankstelle bis zum Boxclub durch halb Los Angeles jammen. Ein pures Stück Lebensfreude, das einen bei all dem Scheiss mal wieder an die Menschheit glauben lässt. Halleluja, seht selbst:

Auf http://24hoursofhappy.com/ kann man sich durch den Tag browsen. Meine Tipps: Um 24:12 AM wälzt sich eine sehr sexy Madame über die Tankstelle und 1:32 AM hüpfen zwei völlig ausgetickte Jungs über den Boulevard…

Komm doch, 2011!

EINS

Nestchef Ole ist in Sierra Leone, es geht natürlich nicht ohne Hilfsprojekt ab. Hier Kleinkredite an Unternehmerinnen vergeben.

ZWEI

Dieses Jahr sieben Landtagswahlen in Deutschland – Zeit für den Wechsel. Wir unterstützen die Grünen und Renate Künast in Berlin.

DREI

Es werde re:campaign. Am 16. und 17. April steigt unsere zweite Konferenz für Online-Campaigning veranstaltet mit Oxfam, newthinking und der Socialbar. Tickets ab sofort hier.

xxx

Manche sagen, 2012 geht die Welt unter. Also jetzt nochmal Vollgas machen!

Please kickstart a friend!

UPDATE: Yeah, es ist geschafft! Danke an alle, die vielleicht über diesen Artikel mitgespendet haben – Crowdfunding rulez!

Es ist zunächst mal schlichtweg eine Freude wie locker das Spenden über Amazon funktioniert und wie swift und angenehm die Funktionen, Klarheit und Design bei Kickstarter sofort wirken. Für einen Freund, der per E-Mail um Spenden bat, zücke ich umso leichter die digitale Geldbörse. Tut es mir bitte nach:

Klimapräsident Nasheed in Berlin: “Those last two lines cloud the facts”

Der maledivische Präsident Mohamed Nasheed kam nach Merkel-Besuch heute früh an die FU Berlin. Weltweit bekannt wurde Nasheed durch die erste Parlamentssitzung unter Wasser, mit der er medientauglich auf die Folgen des Klimawandels hinwies. Der kleine Staatschefs eines kleinen Inselstaates zeigte sich als ein seltener Aktivist an der Staatsspitze. Eindringlich regte sich Nasheed über den “E-Mail Leak” kurz vor den Klimaverhandlungen in Kopenhagen im Dezember 09 auf – scheinbar gezielt vor dem Gipfel platziert, gelangten E-Mails von Wissenschaftlern des IPCC an die Öffentlichkeit, die Uneinigkeit über das Klimathema suggerierten und von der Presse stark aufgebauscht wurden.

“The science is straight”, bekräftigte Nasheed, dass einige Unstimmigkeiten in E-Mails nicht das insgesamt warnende Ergebnis des Klimaberichts unterminieren könnten. “Where is the investigative journalism to reveal this conspiracy?”, sandte Nasheed auch eine Kritik an die Medien. Wenn Journalisten heute von seinem Auftritt in Berlin berichten würden, würde es in den letzten zwei Zeilen wieder beiläufig um den Mailskandal gehen, “and those two lines cloud the facts” – diese zwei Zeilen säen die Zweifel im unbescholtenen Bürger.

In spätestens zehn Jahren wollen die Malediven klimaneutral wirtschaften und somit ein Beispiel setzen, das sich eine grün orientierte Wirtschaft ebenso rentieren kann. Als Kernproblematik der bislang gescheiterten Klimaverhandlungen machte Nasheed das Mißtrauen von Entwicklungsstaaten ggü. Industriestaaten aus. “Developing countries must no longer think that the industrialized nations want to halt their development using the climate argument – we have to move on from the past”. Der UN-Prozess müsse radikal vereinfacht werden, damit die Substanz wieder in den Vordergrund treten könne. Ein Lob schließlich für unsere Kanzlerin: “Angela was the only head of state [from the industrialized nations] in Copenhagen that stood on the side of the island states.”

Der Mann, den sie Frisur nannten

Vielen Dank an Carmen für dieses und viele weitere Fotos vom Nest

Sinkende Besucherzahlen auf dem Blog, stagnierende Follower bei Twitter, es ist Zeit, mal wieder was hören zu lassen. Die Zeiten sind besonders. Am 6. Februar werde ich 30 Jahre alt, doch von telefonischen Glückwünschen rate ich ab, denn ich setze mich nach Südafrika ab. Mit Dame im Gepäck habe ich nun kurz vor Toresschluss den Kontinentalsprung geschafft, was einen gewissen Stolz, gehörige Vorfreude und Spannung erzeugt. Zurück lasse ich eine kleine Agentur, die bereits Großes geleistet hat und noch nicht mal ein Jahr alt ist – ich bin stolz auf euch!

So kurz vor 30 werden die Dinge langsam etwas klarer. Ich lese fürchterlich links klingende Bücher und Stück für Stück entsteht ein Bild von einer Welt geprägt von Globalisierung, Klimawandel, struktureller Ungerechtigkeit, politischem Versagen auf breiter Front. Das ist jetzt keine wütende Ansage, sondern lässt sich nachlesen. Ich möchte in diesem Jahr weiter darüber informieren und mich auch engagieren, wenn möglich natürlich per Aufträgen, sodass wir auch unser Unternehmen weiter voran bringen können. Denn, das sei nochmal erwähnt, Nest will am (öko)sozialen Wandel mitgestalten, also für Kunden schaffen & machen, die unsere Welt besser machen. Die zwei häufigsten Fragen dabei: “Was macht ihr eigentlich genau?” dicht gefolgt von “Und womit verdient ihr euer Geld?”. Zu 1): NGOs und nachhaltige Unternehmen beraten, wie sie das Web 2.0 für sich nutzen können. 2010 bewegen wir uns außerdem stärker in Richtung Events & Kampagnen. Zu 2): Genau damit. Es geht. Spaß, Sinn & ein gediegenes Einkommen sind möglich. News!

Es wäre eigentlich an der Zeit für den großen Rückblick, aber dazu fehlt wohl gerade Ruhe und Muße. Kurz gefasst: Ich bin glücklich und dankbar für sehr Vieles und für sehr Viele und werde heute wohl mal ein Buch lesen. Montag, Dienstag geschäftliches abhandeln, am Mittwoch geht es über Düsseldorf und Dubai nach Kapstadt. Da lässt sich nicht meckern. Macht es gut und bis Ende Februar, zurück in shabby-chic Berlin.

Klima retten, diesen Samstag!

Mehr als 3.500 Aktionen in rund 160 Ländern:

Klima-Aktionstag diesen Samstag, 24. Oktober 2009

Berlin schickt 350 verkleidete Kanzlerinnen und stumme Raver auf die Straße


(Berlin). Mit mehr als 3.500 Aktionen in rund 160 Ländern wird der Klima-Aktionstag die wahrscheinlich größte Demonstration der Menschheitsgeschichte. Am 24. Oktober feiern und demonstrieren Umweltaktivisten auf der ganzen Welt für ein ehrgeiziges, gerechtes und verbindliches Abkommen beim diesjährigen UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen. Dabei steht die vielleicht wichtigste Zahl der Welt im Vordergrund: 350 Teile pro Millionen Teile Kohlendioxid (ppm) in der Atmosphäre sind das Höchstmaß, um die katastrophalen Folgen des Klimawandels zu verhindern.


Am Aktionstag wollen die Initiatoren von www.350.org/de mehr Bürger über die wissenschaftlichen Fakten des Klimawandels informieren – noch immer wissen zu wenig Deutsche von der größten globalen Bedrohung. Nur ein Bruchteil kennt das Datum des Kopenhagener Gipfels, bei dem gravierende Entscheidungen für die Zukunft des Planeten getroffen werden.


parade

Der Klima-Aktionstag in Berlin


350 Rosen für die „Klimakanzlerin“

Event-Casting: Aus 350 verkleideten Angela Merkels wird die eine, wahre Klimakanzlerin gesucht. In einer öffentlichen Casting-Show muss sich die echte Klimakanzlerin für die richtigen Entscheidungen in Kopenhagen entschließen, um am Ende als strahlende Siegerin dazustehen.

11:30 – 12 Uhr

Pariser Platz am Brandenburger Tor

www.klimapiraten.net und www.klimakanzlerin-gesucht.de


350 gelöschte Tonnen CO2

Der Aufkauf von Emissionszertifikaten verteuert schmutzige Geschäfte

12:05 Uhr

Pariser Platz am Brandenburger Tor

www.thecompensators.org


350 stumme Raver – die Silent Climate Parade

350 Raver mit Funkkopfhörern werden vom Potsdamer Platz zum Alexanderplatz tanzen, die DJs Dr. Motte (Gründer der Loveparade) und Dirty Doering (Held der Bar25) werden auflegen. Doch nur die 350 Demonstranten hören ihren Sound, da sie mit Funkkopfhörern ausgestattet sind. Bewegungen, Aktionen und Choreografien der Teilnehmer bleiben für Passanten rätselhaft. Die Parade ist emissionsfrei, eine Elektromobil zieht das DJ-Set, die Musikanlage wird mit Solarstrom angetrieben.

15 – 18 Uhr

Potsdamer Platz bis Alexanderplatz

www.climateparade.de (Kopfhörer sichern!)


350 paradiesische Verführungen für mehr Energie-Effizienz

Gezielt konsumieren statt boykottieren
1
0 – 20 Uhr
eve&adam’s, Rosa-Luxemburg-Strasse 24-26, Nähe Alexanderplatz

www.carrotmobberlin.com

350 Taucherbrillen & Schnorchel

Wir saufen ab! Die Klimawandel-Afterparty

ab 23 Uhr

Möbelfabrik, Brunnenstraße 10, Berlin-Mitte

http://bit.ly/XypMS (Facebook-Event) – made by @unfucktheworld feat. Nest

Betr.: Rettung der Erde

Liebe Mitmenschen,

wir haben ein Problem. Es ist groß und heißt Klimawandel. Für alle, die sich bislang sagten “Ich allein kann doch nix ausrichten” gibt es jetzt keine Ausreden mehr. Sondern:

Heldenbanner-300x250

Tue Folgendes JETZT:

  • Registrieren und mitmachen
  • Bloggen, Twittern, Newslettern über diese Aktion
  • Netzwerke und engagierte Menschen ansprechen

Warum ist diese Aktion so wichtig?

Erste Folgen der globalen Erwärmung sind bereits in reichen Industrienationen wie Deutschland zu spüren – für die Entwicklungsländer bedeutet der Klimawandel schon heute eine Katastrophe! Dürren, Stürme und Überschwemmungen töten Menschen, zwingen sie zur Flucht und verschärfen ohnehin prekäre Lebensbedingungen. Der auf fossilen Brennstoffen basierende Energiehunger der reichen und aufstrebenden Länder bedroht die Sicherheit von Milliarden.

In 100 Tagen werden wir wissen, ob die Staatenlenker der Welt ihrer Verantwortung für die Menschheit gerecht werden. In 100 Tagen muss beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen ein Abkommen stehen, das ehrgeizig, verbindlich und gerecht dieser ersten globalen Bedrohung begegnet.

Was tun die Klimahelden?

In den kommenden 100 Tagen dürfen wir, die Bürger, keine Zeit verlieren. Mit Mut und Macht müssen wir den Politikern zeigen, das wir beim Klimaschutz auf sie zählen. Dazu ruft Oxfam die Aktion “100 Tage Klimahelden” aus, um gemeinsam den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Klimahelden protestieren, schicken Briefe und Faxe und stellen Politiker in der Öffentlichkeit. Sie erinnern kreativ und engagiert an die dringende Notwendigkeit zum Handeln.

Held/in werden ist ganz einfach: Registrier dich auf www.oxfamklimahelden.de und mach mit!

Dazu auch die Ubercampaign aller großen und kleinen NGOs:

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