Archiv der Kategorie: Geben

Please kickstart a friend!

UPDATE: Yeah, es ist geschafft! Danke an alle, die vielleicht über diesen Artikel mitgespendet haben – Crowdfunding rulez!

Es ist zunächst mal schlichtweg eine Freude wie locker das Spenden über Amazon funktioniert und wie swift und angenehm die Funktionen, Klarheit und Design bei Kickstarter sofort wirken. Für einen Freund, der per E-Mail um Spenden bat, zücke ich umso leichter die digitale Geldbörse. Tut es mir bitte nach:

Der Mann, den sie Frisur nannten

Vielen Dank an Carmen für dieses und viele weitere Fotos vom Nest

Sinkende Besucherzahlen auf dem Blog, stagnierende Follower bei Twitter, es ist Zeit, mal wieder was hören zu lassen. Die Zeiten sind besonders. Am 6. Februar werde ich 30 Jahre alt, doch von telefonischen Glückwünschen rate ich ab, denn ich setze mich nach Südafrika ab. Mit Dame im Gepäck habe ich nun kurz vor Toresschluss den Kontinentalsprung geschafft, was einen gewissen Stolz, gehörige Vorfreude und Spannung erzeugt. Zurück lasse ich eine kleine Agentur, die bereits Großes geleistet hat und noch nicht mal ein Jahr alt ist – ich bin stolz auf euch!

So kurz vor 30 werden die Dinge langsam etwas klarer. Ich lese fürchterlich links klingende Bücher und Stück für Stück entsteht ein Bild von einer Welt geprägt von Globalisierung, Klimawandel, struktureller Ungerechtigkeit, politischem Versagen auf breiter Front. Das ist jetzt keine wütende Ansage, sondern lässt sich nachlesen. Ich möchte in diesem Jahr weiter darüber informieren und mich auch engagieren, wenn möglich natürlich per Aufträgen, sodass wir auch unser Unternehmen weiter voran bringen können. Denn, das sei nochmal erwähnt, Nest will am (öko)sozialen Wandel mitgestalten, also für Kunden schaffen & machen, die unsere Welt besser machen. Die zwei häufigsten Fragen dabei: “Was macht ihr eigentlich genau?” dicht gefolgt von “Und womit verdient ihr euer Geld?”. Zu 1): NGOs und nachhaltige Unternehmen beraten, wie sie das Web 2.0 für sich nutzen können. 2010 bewegen wir uns außerdem stärker in Richtung Events & Kampagnen. Zu 2): Genau damit. Es geht. Spaß, Sinn & ein gediegenes Einkommen sind möglich. News!

Es wäre eigentlich an der Zeit für den großen Rückblick, aber dazu fehlt wohl gerade Ruhe und Muße. Kurz gefasst: Ich bin glücklich und dankbar für sehr Vieles und für sehr Viele und werde heute wohl mal ein Buch lesen. Montag, Dienstag geschäftliches abhandeln, am Mittwoch geht es über Düsseldorf und Dubai nach Kapstadt. Da lässt sich nicht meckern. Macht es gut und bis Ende Februar, zurück in shabby-chic Berlin.

Gesucht: Web-Designer & Programmierer

mögliche welt

Bei Projekt 1+2 ehrenamtliche Vorleistung mit Aussicht auf Folgeauftrag bei Einspringen von Financiers, bei 3+4 werden Marketer/Fundraiser per Provision bezahlt – lässt sich leider nicht anders gestalten und sind meinerseits auch “Herzensprojekte”. Bei Interesse bitte direkt bei mir melden: daniel@nest.im

Projekt 1

Webseite mit illustrierter Deutschlandkarte und interaktiven Funktionen, die satirisch auf die Störfälle von Atomkraftwerken hinweist und zum Umstieg auf Ökostrom animiert. User sollen auf den nächsten Störfall wetten können. Programmierer plus Designer gesucht.

Update: Treffen hierzu noch dieses Jahr in Berlin – bei Interesse bitte Mail an mich.

Projekt 2

Landing Page für einen „Dialog für Deutschland“ – schlichte Mailregistrierung und knackiges Design. Langfristiges Ziel: Neues Social Network für mehr direkte Demokratie und die Aktivierung von 1 Mio. Bürger zur Partizipation an gesellschaftlichen Problemen. Vgl. Echo

Projekt 3

Auftreiben eines langfristigen Sponsors für einen etablierten Veranstaltungsraum für Kreative in Berlin-Mitte. Der Sponsor tritt mit einer spannenden Zielgruppe in Kontakt und könnte etwa einen Teil der Miete abnehmen, dafür eigene Veranstaltungen initiieren.

on hold

Projekt 4

Fundraising/Sponsoring der Aktion „Fossil of the Day“ in Berlin. Hierbei liefern Klima-Aktivisten täglich satirische Preise an die größten Blockierer der aktuellen Klimaverhandlungen aus. Einmalig 3.000 Euro sind hier ausreichend.

… wird grad internationalisiert und budgetiert, yay!

Klima retten, diesen Samstag!

Mehr als 3.500 Aktionen in rund 160 Ländern:

Klima-Aktionstag diesen Samstag, 24. Oktober 2009

Berlin schickt 350 verkleidete Kanzlerinnen und stumme Raver auf die Straße


(Berlin). Mit mehr als 3.500 Aktionen in rund 160 Ländern wird der Klima-Aktionstag die wahrscheinlich größte Demonstration der Menschheitsgeschichte. Am 24. Oktober feiern und demonstrieren Umweltaktivisten auf der ganzen Welt für ein ehrgeiziges, gerechtes und verbindliches Abkommen beim diesjährigen UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen. Dabei steht die vielleicht wichtigste Zahl der Welt im Vordergrund: 350 Teile pro Millionen Teile Kohlendioxid (ppm) in der Atmosphäre sind das Höchstmaß, um die katastrophalen Folgen des Klimawandels zu verhindern.


Am Aktionstag wollen die Initiatoren von www.350.org/de mehr Bürger über die wissenschaftlichen Fakten des Klimawandels informieren – noch immer wissen zu wenig Deutsche von der größten globalen Bedrohung. Nur ein Bruchteil kennt das Datum des Kopenhagener Gipfels, bei dem gravierende Entscheidungen für die Zukunft des Planeten getroffen werden.


parade

Der Klima-Aktionstag in Berlin


350 Rosen für die „Klimakanzlerin“

Event-Casting: Aus 350 verkleideten Angela Merkels wird die eine, wahre Klimakanzlerin gesucht. In einer öffentlichen Casting-Show muss sich die echte Klimakanzlerin für die richtigen Entscheidungen in Kopenhagen entschließen, um am Ende als strahlende Siegerin dazustehen.

11:30 – 12 Uhr

Pariser Platz am Brandenburger Tor

www.klimapiraten.net und www.klimakanzlerin-gesucht.de


350 gelöschte Tonnen CO2

Der Aufkauf von Emissionszertifikaten verteuert schmutzige Geschäfte

12:05 Uhr

Pariser Platz am Brandenburger Tor

www.thecompensators.org


350 stumme Raver – die Silent Climate Parade

350 Raver mit Funkkopfhörern werden vom Potsdamer Platz zum Alexanderplatz tanzen, die DJs Dr. Motte (Gründer der Loveparade) und Dirty Doering (Held der Bar25) werden auflegen. Doch nur die 350 Demonstranten hören ihren Sound, da sie mit Funkkopfhörern ausgestattet sind. Bewegungen, Aktionen und Choreografien der Teilnehmer bleiben für Passanten rätselhaft. Die Parade ist emissionsfrei, eine Elektromobil zieht das DJ-Set, die Musikanlage wird mit Solarstrom angetrieben.

15 – 18 Uhr

Potsdamer Platz bis Alexanderplatz

www.climateparade.de (Kopfhörer sichern!)


350 paradiesische Verführungen für mehr Energie-Effizienz

Gezielt konsumieren statt boykottieren
1
0 – 20 Uhr
eve&adam’s, Rosa-Luxemburg-Strasse 24-26, Nähe Alexanderplatz

www.carrotmobberlin.com

350 Taucherbrillen & Schnorchel

Wir saufen ab! Die Klimawandel-Afterparty

ab 23 Uhr

Möbelfabrik, Brunnenstraße 10, Berlin-Mitte

http://bit.ly/XypMS (Facebook-Event) – made by @unfucktheworld feat. Nest

Der Hebel (Post #100)

Was ist dein Hebel für eine nachhaltige Welt? Video einsenden und bei der Utopia-Konferenz im November dabei sein:

Utopia zeigt und feiert die zehn interessantesten, ungewöhnlichsten, schönsten und wichtigsten persönlichen Hebel unserer Utopisten im Video auf der diesjährigen Utopia-Konferenz in Berlin. Und die zehn Gewinner des Video-Wettbewerbes werden stellvertretend für die gesamte Utopia Community nach Berlin eingeladen.

Das diesjährige Thema der Utopia Konferenz “Roadmap for the next 10 years – die größten Hebel für den Wandel” ist zugleich die Vorgabe für den Inhalt des Videos. Was glauben Sie persönlich, was der größte Hebel für eine nachhaltige Entwicklung ist? Was bewegt wirklich etwas?

Betr.: Rettung der Erde

Liebe Mitmenschen,

wir haben ein Problem. Es ist groß und heißt Klimawandel. Für alle, die sich bislang sagten “Ich allein kann doch nix ausrichten” gibt es jetzt keine Ausreden mehr. Sondern:

Heldenbanner-300x250

Tue Folgendes JETZT:

  • Registrieren und mitmachen
  • Bloggen, Twittern, Newslettern über diese Aktion
  • Netzwerke und engagierte Menschen ansprechen

Warum ist diese Aktion so wichtig?

Erste Folgen der globalen Erwärmung sind bereits in reichen Industrienationen wie Deutschland zu spüren – für die Entwicklungsländer bedeutet der Klimawandel schon heute eine Katastrophe! Dürren, Stürme und Überschwemmungen töten Menschen, zwingen sie zur Flucht und verschärfen ohnehin prekäre Lebensbedingungen. Der auf fossilen Brennstoffen basierende Energiehunger der reichen und aufstrebenden Länder bedroht die Sicherheit von Milliarden.

In 100 Tagen werden wir wissen, ob die Staatenlenker der Welt ihrer Verantwortung für die Menschheit gerecht werden. In 100 Tagen muss beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen ein Abkommen stehen, das ehrgeizig, verbindlich und gerecht dieser ersten globalen Bedrohung begegnet.

Was tun die Klimahelden?

In den kommenden 100 Tagen dürfen wir, die Bürger, keine Zeit verlieren. Mit Mut und Macht müssen wir den Politikern zeigen, das wir beim Klimaschutz auf sie zählen. Dazu ruft Oxfam die Aktion “100 Tage Klimahelden” aus, um gemeinsam den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Klimahelden protestieren, schicken Briefe und Faxe und stellen Politiker in der Öffentlichkeit. Sie erinnern kreativ und engagiert an die dringende Notwendigkeit zum Handeln.

Held/in werden ist ganz einfach: Registrier dich auf www.oxfamklimahelden.de und mach mit!

Dazu auch die Ubercampaign aller großen und kleinen NGOs:

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Icke & Er & McK

Für unsere junge Agentur nest geht es derzeit mit Riesenschritten weiter. Fast jede Woche geht ein neues Angebot an spannende, potentielle Kunden raus. Natürlich darben wir noch ein bisschen, da Anlaufkosten für (recht hochpreisige) Ökovisitenkarten, den Notar, Einlagen & Co. erste Gelder auffressen. Wir lernen dabei an jedem Kunden, feilen an jedem Konzept neu, versuchen aber eben auch Module zu standardisieren und unser Wissen zu strukturieren, um schneller weiterhin günstige Leistungen anzubieten und dabei eben auch auf unsere Kosten zu kommen. Wir lernen uns ja sogar selbst noch kennen – Sandra baut für mich in jede neue Vorstellungsrunde ein weiteres Detail aus ihrer High-Potential-Vergangenheit ein (tja, schön war die Zeit ;-).

icke und ole und mck

Ein Highlight in den letzten Tagen war sicherlich der Workshop mit Elisabeth, Verena und Michael von Teach First. TF steckt Top-Studenten nach mehrmonatiger Ausbildung an Problemschulen, wo sie für zwei Jahre als Fellows die Lehrerschaft unterstützen (man verzeihe mir die wahrscheinlich oberflächliche Einführung). Ole und ich (bzw. Icke & Er) hatten bei TF unseren ersten offiziellen Auftritt und echt großen Spaß dabei (und die TF’s auch, denke ich). Nun bekamen wir in Form einer Strategieberatung unseren Return on Social Web Investment. Michael, Gründer von TF und heute wieder full-time Berater bei McKinsey, leitete uns durch den Samstagnachmittag. Portfolio schärfen, Mission konkretisieren, Kapazitäten planen – wir konnten aus Begeisterungsgründen und reichlich Redebedarf kaum 50 Prozent unserer geplanten Agenda durchziehen, freuen uns aber schon jetzt auf Fortsetzung. Ole, der noch bis September an seiner Magisterarbeit in Hamburg feilt, dann endlich ins HQ nach Berlin stößt, war standesgemäß per Skype zugeschaltet.

An dieser Stelle schon mal danke an TF und alle anderen Supporter, jeder Kommentar auf facebook macht uns ein bisschen stolzer und zuversichtlicher, Teil einer wachsenden, ökosozialen Bewegung zu sein (*räusper*).

Yours,

dkomm, GF i.G.

Das nest, das Klima, die Lage

Bericht aus der Gründerküche: Mit unserer jüngst gestarteten Agentur nest geht es gut voran. Wir twittern, bloggen und beraten bereits fleißig für unsere ersten Kunden. Sind froh über eine wachsende Partnerschaft mit newthinking. Tanzen auf vielen Hochzeiten und müssen noch in tausend Dingen besser werden, aber haben definitiv einen schwungvollen Start hingelegt. Übergeordnetes Ziel ist Kopenhagen, wo im Dezember das Klima verhandelt wird und damit nicht weniger als die Zukunft des Planeten. Wir werden mit unseren Mitteln versuchen, die vielen guten Klima-Kampagnen per Open-Source-Strategie näher zusammen zu bringen, ohne dabei das Funktionieren unseres eigenen Social Business aus den Augen zu verlieren.

Hm, welch ordentlicher Artikel von mir. Muss am Titel liegen. “Geschäftsführer”. Immer noch komisch, immer noch gut.

Wrangelkiez: To Be Continued

Liebe Alle,

eine sehr gut besuchte Abschlusspräsentation geht zu Ende, wir trinken ein paar Gläschen und noch immer kommen die Nachbarn herein und geben Tipps. Fünf Tage lang ist ein Ort gewachsen, der nach anfänglicher Skepsis zu einem neuen Raum für Dialog gewachsen ist. Durch den ein Marmeladenhersteller, eine Näherin und ein Anbieter von Planen zum gemeinsamen Produkt “Marmeladentragetaschen” gefunden haben. Die Krise ist da draußen, aber im Kiez sind noch Unmengen von Potenzial versteckt. Wir machen weiter und gucken nun, wie sich das Ganze in ein Konzept packen lässt, sodass die Wrangelkiezler mehr Geschäft und Wohlstand kreieren können.

Konkreteres zu diesem Gefasel alsbald auf http://www.propandesign.de/wkc

With love from the Kiez:

Obdachlosenhilfe

Max Color

Stitch & Bitch

Events für Nachhaltige, Sozialdesigner, Digitallebende, Singer/Songwriterhörende und überhaupt irgendwie Interessierte

Holla, der Juni hat es in sich. Ich empfehle inbrünstig folgende Events von Freunden und Kollegen. Bin jeweils auf die ein oder andere Art involviert und z.T. selbst vor Ort:

3. KarmaKonsum Konferenz am 19. und 20. Juni 2009 in Frankfurt

Unter dem Motto „Strategien für LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) und neues Wirtschaften” treffen sich zum dritten Mal Entscheider und Vordenker auf der führenden Businesskonferenz und Networking-Veranstaltung im Wachstumsmarkt Nachhaltigkeit und neogrüner Lifestyle.

Mehr Informationen zu den hochkarätigen Referenten aus Forschung, Wirtschaft und Kultur, die aus unterschiedlichen Perspektiven eine Neudefinition von Wirtschaft im Kontext der Wirtschaftskrise aufzeigen, finden Sie online unter:

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THE WRANGELKIEZ COLLECTION vom 3. bis 7. Juni in Berlin-Kreuzberg

The neighbourhood around the Wrangelstrasse in Kreuzberg is one of the most audacious grounds for creatives in Berlin. A place of cultural diversity on one hand, and severe social problems on the other, known for its vivid nightlife.

During five days, eight international designers will explore the neighborhood for archetypes, resources, and inspiration. Based on their findings about existing crafts and cultural facilities, each will present proposals to catalyze social and trading interaction in the Wrangelkiez – products, graphics or services that improve communication and relations within the community.

The headquarter, an open office in the midst of Wrangelstrasse will „live“ and interact with inhabitants and pedestrians walking by. Together they cross the borders of cultural and social differences and build bridges for future cooperation.

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Dresden Future Space und Digital Life Pitch am 19. Juni in Berlin-Mitte

Die Interaktionen zwischen Unternehmen und Konsumenten verlagern sich immer stärker ins Internet. Wo beide Sphären aufeinander treffen, ergeben sich Potenziale, Chancen, aber auch Probleme. Wie bestimmt die Entwicklung des sozialen Webs die Zukunft von Unternehmen? Beschleunigt das Social Web Veränderungen im Unternehmen? Ändern sich Geschäftsmodelle dadurch radikaler? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der 3. Dresden Future Space, der diesmal zu Gast in Berlin sein wird.

Im Anschluss an die Veranstaltung findet der 1. DIGITAL LIFE PITCH statt, der gemeinsam von der Eventagentur vogelfrei und der T-Systems Multimedia Solutions veranstaltet wird. Neun ausgewählte Start-ups aus den Bereichen Social Media, Web 2.0, Digital Life, Mobile Content, interaktive Unterhaltungsformate, Blogs, Web TV präsentieren sich dem Publikum, um Mitstreiter zu finden.

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TV Noir Jubiläumsshow am 5. Juni in Berlin-Kreuzberg

TV Noir, die Show der Singer/Songwriter, feiert mit alten Freunden und hervorragenden Talenten: Die Show besteht nun ein Jahr, die 20ste Folge steht an, und das Format wurde soeben unter 1700 Bewerbungen für den Grimme Online Award nominiert. In der ersten Hälfte gilt das bewährte Wohnzimmer-Konzept von TVnoir: Zwei Musiker (Florian Ostertag und John Watts von Fischer-Z) plaudern mit Moderator Tex über ihr Leben und stellen unplugged ihre Songs vor. In der zweiten Hälfte wird es dann laut: Angelika Express, Sven van Thom und Alin Coen spielen in voller Bandlautstärke. Alle drei waren schon Gäste bei TV Noir, bevor sie Lieblingskinder der Mainstream Medien wurden (Sven van Thom: Bundesvision, Alin Coen: Pop Cracks, Angelika Express: ZDF „Heute“, Arte)

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Interesting Berlin am 12. Juni in Berlin, Landsberger Allee

Sprich über eine Herzensangelegenheit oder eine spezielle Leidenschaft. Erzähle uns etwas Ungewöhnliches, Spannendes, oder einfach Verrücktes. Erzähle uns etwas, worüber du schon länger nachdenkst, aber worüber Du vielleicht noch nie mit jemandem gesprochen hast. Oft sind es genau diese Ideen, Gedanken oder Hirngespinste, die auch andere Menschen begeistern und zum Nachdenken anregen. Es ist dir völlig frei, was du erzählst und vor allem, wie du es erzählst. Solange es interessant ist. Gib uns in 5 oder 15 Minuten die Möglichkeit deiner ganz persönlichen Geschichte zu lauschen und an deinen Gedanken teilzuhaben.

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Erlebnismischmasch

Im Magazin der Heinrich-Böll-Stiftung steht neben einer ziemlich dümmlichen Abhandlung über Utopia meist Interessantes. Manche Zitate sind so gut, dass ich sie gern vom Papier auf´s Blog abschreibe:

Es fehlt keinesfalls an wissenschaftlichen Erkenntnissen, dass wir einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel brauchen, und es fehlt auch nicht an Vorschlägen für Maßnahmen für einen solchen Wandel. Was fehlt, ist der politische Wille. Die ideologischen, materiellen oder politischen Besitzstandswahrer müssen ihre gewohnten Positionen verlassen, um voraussetzungslos an den notwendigen Umbau unserer gesellschaftlichen Systeme und Verhaltensweisen heranzugehen. Dies trifft die Politik genauso wie die Wirtschaft, die Medien ebenso wie alle Bürger. Die Barrieren für die notwendigen Veränderungen liegen nicht in systemischen Zwängen, sondern bestehen in den Köpfen und Herzen von uns allen.

So spricht… ein Banker. Allerdings von einer besonderen Bank: Es ist Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS. Die übrigens direkt gegenüber der Heinrich-Böll-Stiftung eine Niederlassung bewohnen.

Entdeckt während eines Streifzugs durch Berlin-Mitte. Ich guck dann immer gern auf die Namensschilder an den prunkvollen Bauten, da tun sich dann so feine Schwergewichte wie die dpa auf. Ich schlug der Arbeit also mal wieder ein Schnippchen, die traurigen Blicke der Menschen in den goldenen Käfigen gab es kostenlos dazu. Nachdem ich eine Ausstellung (Metalldetektor!) über einen Künstler gesehen hatte, der Bilder zu Passagen aus dem Buch Hiob malt, zog ich an der Spree weiter durch den strömenden Regen. Ich fand das übrigens angenehm. Ebenso ein Fischreiher, der vor sich hin gluckste und guckte. Nichts ist edler als ein ruhendes Tier. Minutenlang guckte ich drauf, durchnässt ging´s zurück an den Schreibtisch.

Heute ärgerte ich mich derb über einen Kunden, doch der Stress sollte helfen, meine gesamten Einkommensquellen zu überdenken: Weniger Gutes für mehr Geld. Morgen wird gekündigt, heureka!

Zum Tagesabschluss: Online-Shopping-Freuden…

paket“Nackt nicht mehr” – sieht doch schon mal schön aus…


etikett… Firma USA, Lieferung aus Neuseeland, Klimanote: 5-…


foto… “ausgestorben, bedroht, wiedergeboren” lauten die Kategorien zu den Spezies auffem Shirt (links nicht zu sehen im Bild). Kratzt etwas am Hals, 100% Baumwolle, aber von FairTrade keine Spur. Dafür hat der Kauf ´nen Baum gepflanzt, glaub ich. Hm…


cdsÜbler Zustand, aber feinste Unterhaltung. Konsum ohne Reue.


kretschmerAha, und noch eine Einladung von einer Agentur, die sich rühmt, den ersten CSR-Bericht ihres Schlages heraus gegeben zu haben. Ich komme gern und gucke nach. Heute tatsächlich also nur Erfreuliches in der Post…


Vom Lernen und Lachen

Achtung, der Name ist etwas lang: „Grameen Creative Lab Klassentreffen“. „Grameen“ nennt sich die Unternehmensfamilie von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus (vorrangig für sein Konzept der Mikrokredite bekannt), das „Creative Lab“ ist eine in Deutschland ansässige Unterabteilung und Denksportgruppe mit tollen Menschen, die am vergangenen Samstag nun eben das Format des „Klassentreffens“ ausprobiert hat. Federführend ist ein gewisser Hans Reitz, „Creative Advisor to Mr. Yunus“, Multi-Entrepreneur, Handshaker von Leuten wie Bill Clinton, Richard Branson und den anderen WEF-Schnittchen, dabei dennoch ein völligst nahbarer Typ und ganzheitlicher Kopf, den man mal gesehen haben sollte.

p1000553Wenn Frau spricht, hört Mann brav zu. Schwarz auf grün wirkt übrigens knackig. Kurze grüne Hose auch.

Nun fand diese Veranstaltung an einer Wiesbadener Hauptschule statt, die von Reitz betreuten Schüler hatten die Orga gestemmt und rockten per Schülerband auch gleich mal einen feinen Auftakt hin. Zwar konnte man in den folgenden 45-minütigen Sessions kaum eine Idee ernsthaft in die Tiefe denken und am Vormittag war´s dann doch ein bisschen zuviel des guten Yunus. Die meisten Gäste waren zumindest basal über das Thema und Grameen informiert und ich wär gern schneller ins „Doing“ gekommen bzw. in die Adaption für die eigenen Projekte. Oben drüber stand jedenfalls Yunus` Konzept des „Social Business“ und plakativ erklärt geht das so: Das soziale Unternehmen zielt auf die Lösung eines gesellschaftlichen Problems mit wirtschaftlichen (effektiven, spendenunabhängigen) Mitteln. Oder so. Also jedenfalls: Welt retten und trotzdem Geld verdienen geht neuerdings in Ordnung. Nun, lest euch halt selbst ein.

p1000552Wenn Frau schmorrt, tut Mann Seltsames.

Den Zauber jedenfalls brachten die Teilnehmer mit, allesamt fähige, pfiffige und dabei entspannte Mitmenschen, die in den meisten Fällen schon ein eigenes Social Business im Gepäck hatten oder das Yunus´sche Paradigma auf ihre Projekte anwenden wollten. Im direkten Vergleich zum taz-Kongress also eine deutlich wirkungsvollere Gemeinde, die sich nicht in der Systemkritik ergeht, sondern lieber selbst Neues in die Welt bringt. Auch in einer gemütlichen Wiesbadener Bar nach der eigentlichen Veranstaltung fanden sich die Teilnehmer fast geschlossen wieder ein, um dem Networking weiter zu fröhnen. Aber eben nicht so fies, wie das auf gängigen Business-Konferenzen abläuft, sondern mit echter Neugier und dem Willen zum Verschenken von Wissen und Kontakten. Am Sonntag ging´s noch zum Frühstück in das von Reitz miterfundene Café „Perfect Day“, wo den gemeinen Berliner zwar die Preise umhauten, aber es gab eben auch top-fairen Dschungelkaffee samt Ingwer-Orange-Bio-Smoothie dafür (ja, soweit isses schon mit mir).

dkomm bedankt sich und sieht Fortsetzungen freudig entgegen ;-)

Wisdom of Crow(d)s or the coolest piece ever written about birds & the web

I didn´t expect a natural phenomenon to happen right in the middle of Berlin. But so it did. Here´s how and how it turned out to be a great metaphor for social action in the net. Tired from a not so thrilling conference I walked along the river Spree towards the massive Bundeskanzleramt – Angie Merkels White House, if you want. I stopped where the huge walls of the building run into one cone end. Pretty impressive by its own, I soon figured crows flying from left to right through the vast circular holes of the walls.

(ok, due to my lack of proper English to express architectural shapes, let me give you an impression. This is quite like where I stood, to the right comes the cone end and clearly to see, there´s those big built-in holes)

bka-swarm

Maybe it was the sleepiness that tuned my brain to gamma-waves, but it was one of those moments that might appear ordinary for any other person, but pretty special to you being in the right mood for „seeing things“. So crows came from left to right and right to left flying through that hole as if they were making fun of the million and kilo heavy, grey design monster. „Kra, kra“. Alright. I walked on. More „kra, kra, kra“ above my head and I saw them flying across the top edge of the building. Arrows of black, not too fast, rather floating. The „flap, flap, flap“ of their wings came to it. I sat down. I saw them building dark clouds over at the other side of the river. I bended backwards over the bench, looking straight into the sky. „Kra, flap, kra“. It just did not stop. They did not stop. Ever more lines of crows flew over that roof edge and darkened the sky. I don´t give you a stupid crow photo from flickr here, imagine just the biggest accumulation of birds possible – that´s what it was.

I began trying to figure out a plan behind their flight direction. Who was leading? Who had the idea to settle on that tree across the river, so many now, that the tree carried far more load than it had with its leaves back in summer? Inside the stream of birds were outliers, mini flocks doing their for a short span of time, yet keeping connected to the whole. Now, the thing about staring in the sky or staring at anything is that people join you, because they don´t want to miss the show. Two other guys, according to their style coming from the same conference, stopped and watched with me. Their smiles and shaking heads told me that I wasn´t the only freak seeing something rare in this. The swarm left the tree (it were far too many for one tree, so some sat on trees nearby or kept circling the center). Again, if they wouldn´t have looked all the same, I might have been able to figure out the boss of that armada. Nope.

dohle-murnauA picture that hang in an office on a total different occasion a few days after publishing…

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Why twitter is more than “this latest hype most people don´t get”

Tapio Liller from Oseon Conversations pledges for “firestarters”, twitter-users that spread the fascination to the non-believers (thou shalt rethink!). He explains that explanation is hard, unless you´ve experienced the “emotional pervasion of the new” by yourself. True. Inspired by this, I want to reflect on my own emotional fascination for micro-blogging and muse about some noteworthy personal experiences with twitter.

1. Each tweet is micro-PR. I synchronized my tweets with my facebook-updates, so whenever I post on twitter, it also shows up on facebook. It gives me just a good feeling when I can spread interesting stuff or positive news to my social network instantly. I see so many cool things per day, it would kill me (and the receivers) to send out a newsletter about this all time of the day.

2. Yes, twitter means tons of information unlike any other social network before. But you choose when you watch the stream of info and whom you watch. That brings a certain sense of “info fortune” into it. I´d even say it totally changed (at least for the “”firestarters”) the way we receive news, because our peer group decides on what they find interesting and thus one receives for-me-from-friends-news in hyperspeed.

3. I used to be a intense Xing user, but compared to twitter, it´s like a lame duck swimming against a shark on drugs. My expectation to receive news, mails, info etc. in a certain short timeframe raised. I´m not yet sure if this is really healthy for me. Just now I´m pretty sick because the past days were far too speedy and twitter was the medium to this. While business networks allow to display your career path quite extensively, I still think I know my twitter contacts much better just from a few 140 sign messages.

4. On twitter you can throw questions in the nowhere and most often “nowhere” answers quickly. I got a sleeping place (from Tapio!), a drive, a book tip, computer troubleshooting consulting, background information for an article and last not least chatted about the strategy of Jay-Z to just remix every star there is. You do no longer have to ask your brain who could be the right person to ask. You ask twitterverse.

5. The bottom line is that twitterers are friendly, helpful people. They have fun enjoying this new playground. Most people are there to share valuable info from their world or just retweet the good stuff of others. Even if some in there plan to professionally market their business (I do in parts), they still have to apply to the rules of kindness and easy-going – or they´ll miss their targets.

With a partner I´m about to launch an agency for social causes that heads right into this direction. One of the first projects we support is http://www.coalforobama.org and initiator Daniel Boese doesn´t get tired to cite Clay Shirky:

1. The internet runs on love. 2. Dont ask for the business model. Ask whether the users care about the site and care for each other.

5 Netbooks for now

Just did a little research on the latest netbooks for my girlfriend. These seem to me the best avaiable as of today. You know better? Write a comment.

Lenovo Ideapad S10e

HP Mini-Note 2133

Acer Aspire One A150X

Asus Eee PC 1000H

Samsung NC10 N270W (that´s the one I´m writing this post with. It´s a design beauty and well processed, but Windows XP is sometimes nasty with wireless internet detection. Also, my webcam software just disappeared, heaven knows why. If you know where to get the drivers back for this, please shoot me note)

Your non-techy tech advisor,

dk

22 tips to fundraise with twitter (inkl. sehr viel Vorlauftext über das Spenden an sich ;-)

2,500 $ in 90 Minuten. 10.000 $ in 48 Stunden. 15.000 $ in 24 Stunden.

Bei diesen Zahlen handelt es sich nicht etwa um das Salär von Rennmaus M. Schumacher zu besten Ferrarizeiten. Weit gefehlt. Das sind Spenden. Spenden! In Rekordzeit erwirtschaftet über… (tä-dää) twitta (wie der Berlina sacht). Entnommen sind die Zahlen dem Blog von Beth Kanter, die wohl zu den Gurus zählt, wenn es um Social Media Beratung für Nonprofits geht. (Ein schöneres Wort ist übrigens „Social Profit Organization“, heute gelernt).

Mit Red Bull und ein wenig Obst im Magen tauchte ich dann also letzte NDonnerstagnacht immer tiefer in Beth´s Blog und die Geheimnisse des süchtig machenden twitterversums ab. Und: Wie man es spendenmäßig nutzen kann. Denn ich bin betroffen: Für das Projekt WE Benin fehlen uns noch ein paar Tausender. Mehrere Mails von Bekannten riefen in der vergangenen Tagen außerdem zu Spenden auf (s.u.).

Klar, jedes der Projekte hat Spenden verdient. „Take it from the rich“ ist so eine meiner Grundeinstellungen. Will sagen: Lasst Unternehmen weiter ihre Kohle machen und hier und da ruhig ein bisschen böse-kapitalistisch sein, WENN sie denn den Sozialaktiven dafür eine Art Ablass – ne, hässliches Wort – äh, monetäre Wertschätzung entgegenbringen.

Sei´s drum. Da sind also A) die vielen Spendenabhängigen – ne, hässliches Wort – Spendenberechtigten! und B) Unternehmen oder Einzelpersonen, von denen man annimmt, sie hätten immer noch Geld. Nun geht es schlicht gesagt darum, diese Lücke zu füllen. Ein eigener Rückblick in dieser Sache:

1. Das Berliner Twestival, innerhalb von rund 60 Stunden sportlich aufgezogen, „kostete“ mich zwei volle Arbeitstage und spielte 260 Euro ein. Neue Kontakte, learnings und Spaß mal beiseite gelassen – rein finanziell war das nicht so der Bringer. Nicht, das es mir für den Empfänger charity:water leid täte. „250k and growing“ sind durch die weltweite Aktion bereits eingegangen. Bei den nächtlichen Recherchen kam übrigens heraus, das charity:water schon vormals von den Social Influencers auf twitter gefördert wurde – dieses Glück muss den Wassermännern erstmal jemand nachmachen…

2. Eine Rundmail an 6000+ Menschen auf Xing, die sich gar in der von mir mit-moderierten Gruppe dropping knowledge zu sozialen Zwecken – theoretisch – bekennen, brachte einen Rücklauf von nahezu null. Das war doch recht erschreckend, auch wenn meine Mail vielleicht etwas in der Hektik formuliert war. Unpersonalisierte Rundmails sind aus meiner Liste der wirksamen Kontaktmittel jedenfalls gestrichen.

3. facebook, ein Ort, an dem ich mich noch gar nicht so lange herumtreibe, bietet die recht schöne Option, flott Aktionen aufzusetzen und die eigenen Kontakte dazu einzuladen. Aufgrund der deutliche höher frequentierten Infos, die fb über das eigene Netzwerk vermittelt, scheint mir der soziale Schmierstoff im Gegensatz zu Xing weitaus höher. Ergo: Die Effektivität in Sachen sozialer Aufmerksamkeit.

4. Zurück zu twitter: Mit Ausläufern „brachte“ mir das Herumwirbeln rund um´s Twestival ca. 50 neue Follower ein, auch wenn die Organisatoren in London es in der Hitze der Schlacht vergeigten, mein/unser twitter-Profil auf die offizielle Seite zu stellen. Momentan geht es bei mir in recht imposanten Zehner-Follower-Schritten pro Tag vorwärts, vermutlich, weil ich dank Kanter-Tipps und diverser twitter-Marketing-Tools nun den Opinion Leadern auf der Spur bin… urgs, da bin ich grad ins Bullshit Bingo abgerutscht, sorry.

5. Ich präsentiere euch nun also gerne die Projekte, die mich per Rundmail (!) animierten, den eigenen Spendenaufruf weiterzuleiten. „In allen möglichen Netzwerken und Medien die euch zur Verfügung stehen verbreiten“ wie es da immer so schön heißt. Aber hat man die immer so parat? Wie oft kann man enge Freunde mit Spendenaufrufen nerven? Welches Social Network wäre geeignet? Welche Einzelperson könnten helfen? All das bedeutet zunächst mal unbezahlte Kopfarbeit, will man es halbwegs nett anstellen. Eine Twitternachricht, die automatisch auch bei facebook landet, geht da schnell von der Hand. Davon aber größere oder gar virale Effekte zu erwarten, ist so unwahrscheinlich, wie Michel Friedman erfolgreich das Wort abzuschneiden.

6. Hat dieser Blog ausreichend Leser, um für die Projekte wirklich was zu erreichen? Hätte ich nicht viel schneller auf den Punkt kommen müssen, statt hier meine Abhandlung über Spenden voranzustellen? Hat dieser Blog ausreichend vermögende Leser? Wichtiger noch: Können sich die Leser dieses Blogs mit der ein oder anderen Thematik schnell anfreunden, denn schlussendlich geht es ja um „Nähe“ – ich muss mich sofort vom Projekt hinter dem Spendenaufruf angesprochen fühlen. Wie also kriegt man pointierter eine emotionale Nähe hin? Das scheint mir eine der Kernfragen in Sachen Spenden…

Anyway, die Spendenberechtigten lauten:

BASKETBALL AID

WER: Andreas Steffen, Kontakt aus dropping knowledge Zeiten

FÜR WAS: Krebskranke Kinder

WIE: Spendenwettlauf zwischen den Städten, deren Teams beim TOP4-Basketball-Pokalfinale dabei sind (Berlin, Frankfurt, Bonn, Düsseldorf).

EXTRAS: Unter allen Spendern wird eine Übernachtung +1 im Marriott zum TOP4 verlost. Rekordnationalspieler Patrick Femerling unterstützt die Initiative.

WIE HELFEN: Spendenkonto: BASKETBALL AID e.V. Kontonummer: 7476876006 Bankleitzahl: 100 900 00 Berliner Volksbank (Bitte bei Verwendungszweck “TOP4″ und das jeweilige Team angeben.)

GENESIS INSTITUT

WER: Gründer Peter Spiegel, dem ich mal die Hand geschüttelt habe…

FÜR WAS: Förderung von Social Businesses (wirtschaftlich effektive, selbsttragende Unternehmen, die den gesellschaftlichen Wandel statt Profitmaximierung voranstellen)

WIE: Mitgliedschaft ab 150 Euro/Jahr oder Spende

EXTRAS: Hoher Promifaktor unter den Supportern – Zugpferd ist Nobelpreisträger Muhammad Yunus, Kofi Annan unterstützt das Vorhaben, beste Kontakte zum DAX und internationalen Vertretern.

WIE HELFEN: Spendenkonto: GENISIS Institut, Berliner Volksbank, Kto. 2107 734 000, BLZ 100 900 00; Stichwort “Social Business Kampagne“

BOOKMOOCH

WER: John, der mir nicht persönlich bekannte Gründer der Seite

FÜR WAS: Server, um das Projekt am Laufen zu halten. Auf bookmooch können Menschen gelesene Bücher vergeben und erhalten – eine sehr charmante Art des weltweiten Tauschens

WIE: 3 Dollar Spende pro Monat sind Johns Vorschlag

EXTRAS: bookmooch bietet ähnlich Wikipedia direkten Nutzen für Spender – kostenloses Wissen innerhalb einer Solidaritätsgemeinschaft.

WIE HELFEN: http://bookmooch.com/m/give_a_little

Tja, nun bin ich mal schwer gespannt, wer aufgrund dieses Postings die Brieftasche zückt. Von welchem Projekt fühlt ihr euch am ehesten angesprochen? Warum ist das so? Wäre toll, wenn wir hier eine Mini-Umfrage zum Thema Spendenmotivation hinkriegten.

Und um jetzt doch noch einen Leserbenefit einzubauen und diesen ellenlangen Post zu Ende zu bringen:

Die Tipps & Tricks der Micro-Donation-Profis @Kanter, @Pistachio, @missrogue, @problogger in plain German – thanks, guys!

1. Konzentriere dich auf wenige Meinungsführer und bitte sie, deine Aktion zu Re-Tweeten (= Nachricht kopieren und weitertwittern)

2. Bitte um Miko-Beträge und denk dir Belohnungen für größere aus

3. Zeige den Spendenstand mit einer Leiste o.ä. in Echtzeit an

4. Mach deine sonstigen Fundraising-Hausaufgaben: Personalisierte Mails, Bloggeransprache, PR, Telefonate etc.

5. Bring deine Freunde zum Re-Tweeten.

6. Benutze Tipjoy

7. Designe ein kleines Icon, das Supporter auf ihr Profilbild pappen können

8. Sende jedem neuen Follower und Re-Tweeter ein zeitnahes, (öffentliches) Dankeschön

9. Verwende ein vielsagendes, kreatives, witziges etc.  TwitPic

10. Verlinke auf ein vielsagendes, kreatives, witziges Video

11. Erfinde Spiele wie „Trick or Tweet“

12. Coin a term, z.B. #twestival

13. Stelle Fragen, die deine Follower betreffen

14. Verweise auf nützliche Quellen

15. Bleib in Verbindung, ohne zu spammen

16. Hast du Spaß an deiner Aktion? Das merken deine Adressaten dann auch. Oder eben nicht…

17. Lass die Leute etwas Persönliches hinzufügen – wie können sie deine Aktion „mashen“?

18. What´s in it for them?!

19. Sei whuffie

20. Erzähl eine individuelle, sofort verständliche Story

21. Hol ein Unternehmen rein, das die Spendensumme verdoppelt („Rucksackspenden“)

22. Demokratisiere, was vorher verschlossen war

PS: Viele Punkte gelten generell zum Aufbau von Followern, aber genau darum geht es: Erst das Netzwerk bauen, dann um etwas bitten (dürfen). Null oder wenig Follower = null Effekt – klar.

Twestival CREDITS

In weniger als 60 Stunden konnten wir das Berliner Twestival organisieren und 260 Euro an charity:water spenden!

DANKE AN:

Ökologe Daniel Dahm für seinen Impulsvortrag “Kommt, wir retten die Welt”. 101 Charts fluffig vorgetragen – auch das wohl ein Rekord.

Tex Drieschner für´s Verleihen seiner hochgeschätzten Anlage und die Vermittlung von…

Benny Kreisel für seine Songs über Tod und Liebe und den sonderbaren Getränkewunsch “Ingwertee und Whiskey auf Eis”.

Simon für das Hernaschaffen, Auf- und Abbauen der Anlage aus dem X-Berger Edelweiss. Ansonsten macht er “atmosphärischen Trip Hop in russischer Sprache mit unheimlichem Suchtpotential”.

Philip Steffan für das DJing und diesen sonderbaren twitter-Song

Sebastion Sooth, Co-Organizer, Klarmacher des Oberholzes, Schildchenaufsteller, Twitterwallorganisator und Berliner-Web-Szene-Anzieher

Ansgar Oberholz & Crew für die Location und als Spender diverser Getränkerunden

Andre Maneck, der sich unbekannterweise per twitter für den Transport des Sounds zur Verfügung stellte

Daniel Böse stellvertretend für alle, die diesen Schnellschuss noch medial ankündigen konnten. Und das gute Gespräch ;-)

Alle Tippgeber in Sachen Künstler, Locations und Netzwerke!

Amanda, Psychologin, Motivatorin und Weltorganisatorin

Und natürlich: Unsere Gäste und Spender!

Einer der Überraschungsgäste. Bild klicken und mehr sehen:

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Charity World Speed Record (Attempt)

twestival-logo

I start this post @ 2pm Berlin CET. That leaves exactly 54 hours until the…

Twestival Berlin

12 February 2009

8 pm

175+ cities around the world will be hosting Twestivals which bring together Twitter communities for an evening of fun and to raise money and awareness for charity: water.

As for the Berlin event, that I declared responsible for in the wake of last night, we have so far…

N-O-T-H-I-N-G

But we have enthusiasm, ideas & networks, don´t we?!

So this is what we need:

1. Location: A cool spot in Berlin that will host the event THIS THURSDAY @ 8 PM. If you want a rent for this, you better bring your own sponsor…

2. Snacks & Drinks: Maybe the cool spot offers this anyway. If not, maybe you are a caterer and would be glad to take over.

3. Something to do: A scrabble tournament? Table tennis? Live Music? Slam Poetry? An old school barcamp or a Pecha Kucha? Anything´s possible. Throw in your talents & ideas and let´s see what comes up.

Why Twestival? What´s it all about?

The global twestival (twitter + festival) events raise awareness and collect money for charity : water

This non profit organization is bringing clean, safe drinking water to people in developing nations. 100% of the money raised goes to direct project costs, funding sustainable clean water solutions in areas of greatest need. They also work to raise awareness of the water crisis through events, fundraising exhibitions and other public awareness campaigns.

Unsafe water and lack of basic sanitation cause 80% of all sickness and disease, and kill more people every year than all forms of violence, including war. Children are especially vulnerable to the consequences of unsafe drinking water. Of the 42,000 deaths that occur every week from unsafe water and a lack of basic sanitation, 90% are children under 5 years old.

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