Verstrahlt, vergraben, vergeigt

Die Süddeutsche schreibt am Samstag:

Das Desaster des Atomlagers Asse

[...] Heute fließen jeden Tag 12000 Liter Wasser in das Bergwerk. Irgendwann wird der Salzstock Asse II kollabieren, er wird absaufen. [...] Die Asse ist die größte Umweltkatastrophe Deutschlands und ein Lehrstück über die Folgen blinden Glaubens an neue Technologien; eine Hinterlassenschaft von Forschern, Beamten und Politikern der jungen Bundesrepublik, einer euphorischen Generation, die gründlich sein wollte, aber dem Leichtsinn erlag. [...] Wie auch Asse war Gorleben stets Sache von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, nie eine der Bürger. Diese Philosophie ist geblieben, und so stehen die beiden Endlager außerhalb der Gesellschaft – bis heute.

Handelsblatt vom 18. März:

Die Bundesregierung hat sich auf die Vorgaben für ein Energiekonzept festgelegt. Nach Handelsblatt-Informationen sollen demnach die Laufzeiten der Kernkraftwerke um bis zu 20 Jahre verlängert werden. Darauf haben sich Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) geeinigt.

Strahlenmüll für tausende Jahre, erhöhte Krebsbelastung bei Anwohnern, GAU- und Terrorgefahr – wie lange sollen wir uns den Quatsch von der Brückentechnologie noch anhören? Atomausstieg jetzt!

Eine Menschenkette zwischen den Schrottmeilern Krümmel bis Brunsbüttel ist geplant – hier kann man einen günstigen Bus aus Berlin buchen.


Anti-Atom-Kette
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