the ambassador

Think Tank “Solidarische Moderne” gegründet

31. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Ein Geschmack von Aufbruch, fühlt sich gut an:

Wie kann die Selbstermächtigung der Menschen befördert werden und wie können wir die Grund- und Freiheitsrechte der BürgerInnen stärken? Wie muss eine institutionelle Demokratie gestaltet werden, in der wieder „alle Macht vom Volke ausgeht”? Wie kann Regulierung so organisiert und demokratisch kontrolliert werden, dass sie Ressource gesellschaftlicher Selbstorganisation ist, anstatt Machtinstrument staatlicher Bevormundung zu sein? Wie können wir angesichts der Tatsache, dass ein großer Teil der Wohnbevölkerung Europas MigrantInnen sind, politische Beteiligungsrechte neu begründen und ausweiten? Wie können die technokratischen Politikverflechtungen zwischen den institutionellen Ebenen überwunden und dezentrale Selbstverwaltungskompetenzen gestärkt werden? Wie können die Parlamente gegenüber der Exekutive gestärkt werden, wie können sich die Parteien reformieren und für die effektive Mitwirkung der BürgerInnen öffnen? Wie und wo können Elemente direkter Demokratie eingeführt oder verbessert werden? Wie lässt sich Wirtschaftsdemokratie befördern? Was ist in einer demokratischen Gesellschaft gegen den institutionalisierten wie den alltäglichen Rassismus zu unternehmen? Auf welche Weise kann das Recht auf Privatheit und persönliche Selbstbestimmung wirksam garantiert werden? Wie lässt sich in einer bunten und heterogenen Gesellschaft, in der keine Lebensführungsnormen verordnet werden, sondern Individualität garantiert wird, Solidarität organisieren?

So viele Fragen, so dringliche Antworten. Es ist an der Zeit, diese Fragen zu stellen – und Antworten zu finden, die politisch zur Entfaltung gebracht werden können.

Die Zeit ist reif für neue Ideen. Das Institut Solidarische Moderne sucht nach ihnen: offen für Neues, vernetzt im Denken, kollektiv im Handeln. Fragend schreiten wir voran – und wir werden Antworten finden, die eine andere Republik, eine andere Gesellschaft, eine andere Welt möglich machen, hier und jetzt, vor unseren Augen, gemeinsam. Dabei wollen wir nicht unter uns bleiben. Wer die Solidarische Moderne mitgestalten will, ist herzlich willkommen!

Disclaimer: Stehe weder besonders auf Ypsilanti noch auf Die Linke, die zu den Absendern der Initiative gehören. Großteile der Wortwahl aber wirken animierend auf mich. Hat was von “großer Wurf, umfassender Ansatz”, den ich für notwendig erachte. Hier geht’s zur Website.

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Der Mann, den sie Frisur nannten

31. Januar 2010 · 3 Kommentare

Vielen Dank an Carmen für dieses und viele weitere Fotos vom Nest

Sinkende Besucherzahlen auf dem Blog, stagnierende Follower bei Twitter, es ist Zeit, mal wieder was hören zu lassen. Die Zeiten sind besonders. Am 6. Februar werde ich 30 Jahre alt, doch von telefonischen Glückwünschen rate ich ab, denn ich setze mich nach Südafrika ab. Mit Dame im Gepäck habe ich nun kurz vor Toresschluss den Kontinentalsprung geschafft, was einen gewissen Stolz, gehörige Vorfreude und Spannung erzeugt. Zurück lasse ich eine kleine Agentur, die bereits Großes geleistet hat und noch nicht mal ein Jahr alt ist – ich bin stolz auf euch!

So kurz vor 30 werden die Dinge langsam etwas klarer. Ich lese fürchterlich links klingende Bücher und Stück für Stück entsteht ein Bild von einer Welt geprägt von Globalisierung, Klimawandel, struktureller Ungerechtigkeit, politischem Versagen auf breiter Front. Das ist jetzt keine wütende Ansage, sondern lässt sich nachlesen. Ich möchte in diesem Jahr weiter darüber informieren und mich auch engagieren, wenn möglich natürlich per Aufträgen, sodass wir auch unser Unternehmen weiter voran bringen können. Denn, das sei nochmal erwähnt, Nest will am (öko)sozialen Wandel mitgestalten, also für Kunden schaffen & machen, die unsere Welt besser machen. Die zwei häufigsten Fragen dabei: “Was macht ihr eigentlich genau?” dicht gefolgt von “Und womit verdient ihr euer Geld?”. Zu 1): NGOs und nachhaltige Unternehmen beraten, wie sie das Web 2.0 für sich nutzen können. 2010 bewegen wir uns außerdem stärker in Richtung Events & Kampagnen. Zu 2): Genau damit. Es geht. Spaß, Sinn & ein gediegenes Einkommen sind möglich. News!

Es wäre eigentlich an der Zeit für den großen Rückblick, aber dazu fehlt wohl gerade Ruhe und Muße. Kurz gefasst: Ich bin glücklich und dankbar für sehr Vieles und für sehr Viele und werde heute wohl mal ein Buch lesen. Montag, Dienstag geschäftliches abhandeln, am Mittwoch geht es über Düsseldorf und Dubai nach Kapstadt. Da lässt sich nicht meckern. Macht es gut und bis Ende Februar, zurück in shabby-chic Berlin.

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Fressen und vergessen werden

19. Januar 2010 · 1 Kommentar

Auf der Grünen Woche in Berlin wird derzeit geschlemmt, getrunken und gute Laune gemacht. Die industrielle Lanfwirtschaft gibt das Motto vor: Aus weniger Boden immer mehr rausholen, denn die Weltbevölkerung wächst und will ernährt werden. Im letzten Jahr durfte ein BASF-Vorstand schamlos die Notwendigkeit der Gentechnik präsentieren – dass aus der Erde nicht mehr rauszuquetschen ist, als sie auf natürliche Weise nachbilden kann, dieser einfache Fakt scheint den Agrarlobbyisten fern. Themen die ebenfalls ungern angesprochen werden: Die Monopolisierung von Saatgut oder Subventionen auf industrielle Nahrungsmittel, die Bauern etwa in Afrika keine Chance auf fairen Wettbewerb und Einkommen lassen. Es lohnt sich die Fakten des aktuellen Weltagrarberichts gegenzulesen – ein Auszug:

In Kalorien ausgedrückt, ernten Landwirte heute weltweit etwa ein Drittel mehr, als für die ausreichende Versorgung aller Menschen notwendig wäre. Während sich in den vergangenen vierzig Jahren die Weltbevölkerung auf etwa 6,6 Milliarden Menschen verdoppelte, stieg die Produktion der Landwirtschaft im gleichen Zeitraum auf etwa das Zweieinhalbfache. Ein wachsender Anteil dieser Produktion dient allerdings nicht mehr der menschlichen Ernährung, sondern wird als Tierfutter, Treibstoff und für andere industrielle Zwecke eingesetzt. Zwischen 1970 und 2007 sank der Anteil der Unterernährten an der Bevölke- rung in den meisten Ländern; zunächst schnell, dann immer langsamer. Seit Mitte der neunziger Jahre steigt ihre absolute Zahl wieder an, nach den Preisexplosionen auf dem Weltagrarmarkt 2007/2008 auch ihr prozentualer Anteil an der Weltbevölkerung. Heute hungert fast jeder sechste Erdenbürger. Seit sich 1996 die Staatschefs auf dem Welternährungs-Gipfel feierlich verpflichteten, die Zahl der Hungernden bis 2015 um 415 Millionen zu senken, stieg diese stattdessen um weitere 200 Millionen auf über eine Milliarde.

Das Nest wird sich kommenden Freitag auf der Greenwash Woche umschauen und in katastrophensicheren Anzügen ein paar Korrekturen vornehmen. Außerdem präsentieren wir eine Weltneuheit: CCS!

“Cow, Capture & Storage”

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Wenn Texte witzig sein wollen…

8. Januar 2010 · 2 Kommentare

Aus dem Netz gefischt und für schlecht befunden:

Mit der aufwendigsten Filmproduktion seit “Avatar” hat [Firmenname] erneut ein outständing Ständing bewiesen. Das User-Voting (Nutzerwahl mit Maus-Klick-Klacks) gab einen harten Science-Fiction-Plot (Wissenschafts-Fiktions-Handlung) vor: Christopher Klauenberg (bekannt aus harten Action-Reißern), Nacktszenen (Nacktszenen), Tiere (e. g. dogs) und vieles mehr (& more)! Zu dumm nur, dass die Zylonen auf der Suche nach dem Rätsel des Menschseins nicht nur den Hauptdarsteller samt aller Filmrollen entführten, sondern auch sonst kaum etwas am Set zurückließen … Aber Regisseur Alexander Paul wäre Paul Alexander, wenn er nicht die Videobänder vom Come together (ital./engl.: wie zusammem) mit den Schauspielern im Hund versteckt hätte und daraus – Hurz! – schnell ein neues Epos geschaffen hätte. Non capice un tubo? Sehen Sie selbst …

Diese armen Menschen. Warum sagt ihnen niemand, das sie nicht öffentlich schreiben dürfen? Wir brauchen ein DSDS für Schreiber. Nicht wegen der Gewinner, sondern um die Schlechten auszusieben…

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Womöglich der richtige Ansatz…

7. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Foto von Nad

The more people do, the more society develops, the more problems arise. The increasing desolation of nature, the exhaustion of resources, the uneasiness and disintegration of the human spirit, all have been brought about by humanity’s trying to accomplish something. Originally there was no reason to progress, and nothing that had to be done. We have come to the point at which there is no other way than to bring about a ‘movement’ not to bring anything about.

Masanobu Fukuoka

Via: Lars Schmidt

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“same here man, fuck my life”

7. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Erster YouTube-Kommentar zu:

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re-loaded

3. Januar 2010 · 1 Kommentar

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Die Vorsätze

3. Januar 2010 · 10 Kommentare

1) Kein Rindfleisch. 16000 Liter Wasser, 36 Kilogramm Kohlendioxid und 9 Kilo Getreide fallen pro Kilo (!) Fleisch an! Mehr Bio, wo es geht.

2) Mehr feiern. Sich selbst und die guten Partys.

3) Regelmäßiger 3 x Sport pro Woche. Basketball, Schwimmen, Yoga, Joggen.

4) Nach Südamerika an den Regenwald ketten und anschließend zum nächsten Weltklimagipfel in Mexiko (Dezember).

5) Auszeiten & Ausgehen.

6) Effizienter sein (Geld, Zeit, Wirkung).

- may be continued -

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This is Avaaz – it means VOICE

17. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

With just 2 days left, the historic Copenhagen climate summit is failing. World leaders have begun the final hours of direct negotiations. The UK Prime Minister has directly appealed to Avaaz to build the tidal wave of public pressure needed to reach a deal that stops catastrophic global warming of 2 degrees. Click below to sign the petition for a real deal – over the next 48 hours let’s make it the largest petition in history!

http://www.avaaz.org/en/save_copenhagen

A group of young people have sat down in the middle of the summit and begun reading the names of every person who signs the petition for a real deal. Another group is doing the same ‘petition reading sit-in’ in the Canadian Prime Minister’s office, and rumours are that more such actions will happen today.

On an emergency conference call with 3000 Avaaz members today, UK Prime Minister Gordon Brown said: “What you’re doing through the internet around the world is absolutely crucial to setting the agenda. In the next 48 hours, don’t underestimate your effect on the leaders here in Copenhagen”

Earlier, millions watched the Avaaz vigil inside the summit on TV, where Archbishop Desmond Tutu told hundreds of delegates and assembled children:

“We marched in Berlin, and the wall fell”

“We marched for South Africa, and apartheid fell.”

“We marched at Copenhagen — and we WILL get a Real Deal.”

Copenhagen is seeking the biggest mandate in history to stop the greatest threat humanity has ever faced. History will be made in the next 48 hours. How will our children remember this moment? Let’s tell them we did all we could.

With hope and determination,

Ricken, Alice, Ben, Paul, Luis, Iain, Veronique, Graziela, Pascal, Paula, Benjamin, Raj, Raluca, Taren, David, Josh and the whole Avaaz team.

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Kopenhagen: Knackpunkt Bundesregierung

11. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Aktuell bei den Klimarettern gelesen:

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will Klimageld nicht mit Entwicklungshilfemitteln verrechnen. Bei dem Geld zum Technologietransfer, Waldschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel handele es sich um zusätzliche Leistungen, so Röttgen in Berlin. Es geht dabei um rund 400 Millionen Euro jährlich von 2010 bis 2012.

Der Umweltminister stellt sich damit deutlich gegen Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) und den deutschen Bundestag, die sich für eine Verrechnung der Klimafinanztransfers mit den Mitteln für Entwicklungszusammenarbeit ausgesprochen hatten. Röttgen reist genauso wie Niebel am Samstag auf dem Weltklimagipfel an.

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Job für Klimaschützer

6. Dezember 2009 · 1 Kommentar

Please copy & tweet!

Die Agentur Nest sucht ab sofort (heute) bis zum 20. Dezember einen Mitarbeiter auf Honorarbasis für 400 Euro netto (Rechnung zzgl. Mwst. stellen). Wir arbeiten derzeit im Auftrag der „Global Campaign for Climate Action“ und organisieren Aktionen und Medienarbeit rund um den derzeit stattfindenden UN Klimagipfel in Kopenhagen. Bitte meldet euch schnell mit kurzem Anschreiben und Lebenslauf bei daniel@nest.im

Anforderungen:

  • Du bist „hands on“: sagen, machen, mitdenken, unterstützen
  • stark & überzeugend am Telefon
  • Typ Projektmanager, kann die Fäden beisammen halten und hat bereits Erfahrung in der Organisation von Events
  • belastbar, unkompliziert, freundlich, schnell
  • möglichst mit Interesse & Ahnung zum Thema Klimawandel

Wir arbeiten Vollzeit (und gerne etwas mehr) im Büro der Organisation Germanwatch, Voßstraße 1, 10117 Berlin (Nähe Potsdamer Platz)

www.nest.im

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Kopenhagen beginnt

4. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Wir bleiben. Und machen Wind für ein starkes Klima-Abkommen. Hier in Berlin und Deutschland. Auf diesem Blog wird bis Januar nix mehr laufen, umso mehr hier:

Mailingliste: www.bit.ly/klimarecruitment
Aktionsblog: http://blogs.wir-klimaretter.de/kopenhagen
Facebook-Gruppe: www.bit.ly/fb_climate
Twitter: www.twitter.com/gcca_germany

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Last Exit: Kopenhagen

30. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Der Laptop ist frisch beflaggt und wir legen los. Heute waren Ole und ich bei Germanwatch zu Gast, dort werde ich auch in den kommenden Tagen als Teil des deutschen “National Hub” für die Global Campaign for Climate Action loslegen. Ole ab Donnerstag dann in Kopenhagen vor Ort, Sandra hält den Rest vom Laden zusammen ;-)

Wird sind stolz, wir sind gespannt, wir sind gestresst. Wer wissen will, wie man sich in Berlin und deutschlandweit für das Klima engagieren kann, möge mir eine Mail senden. Online-Infos werden gerade noch sortiert. Zentral wird der 12.12. sein, da haltet euch bitte schon mal frei!

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Wilde Woche mit Workshop

29. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Eine Woche, drei Events, jetzt glücklich aus dem Bett bloggend.

Jedes einzelne verdient mehr Aufmerksamkeit, als ich es hier jetzt nur kurz anreißen kann/will:

  1. Palomar5 Summit: Nach sechs Wochen Zusammenarbeit präsentierte ein Team von 30 Menschen U30 ihre Ergebnisse zum Thema “Zukunft der Arbeit”. Die Präsentationen hatten Höhen und Tiefen, manche Idee habe ich im Netz schon mal in besser gesehen. Bottom-line: It’s not the future, it’s the friendship, stupid. Man sah eine zusammengewachsene Kreativkommune mit spannenden, intelligenten, überzeugenden Charakteren, nur noch keine Ergebnisse im eigentlichen Sinne. Tolle Gespräche mit den Teilnehmern nach dem offiziellen Ablauf. Fortsetzung folgt hoffentlich. Den Damen und Herren jetzt erstmal angenehme Entspannung nach harter Arbeit am und im Camp!
  2. F*!

  3. Utopia Konferenz: Man hatte sie schon fast wieder vergessen, rumgemeckert am Redesign, von Rausschmissen gehört. Gründerin Claudia Langer legte zu Beginn der Konferenz überraschend alle Karten auf den Tisch und sprach von harten Zeiten. Utopia offline erwies sich mal wieder als wertvoll. Eine tolle Veranstaltung mit spannenden Speakern wie Harald Welzer und Morten Lund (Bild oben), die wir auch interviewen durften. Alte Bekannte und freundliche neue Gesichter getroffen, aber selbst in den verlängerten Pausen kaum Zeit für konzentrierten Austausch. Gefühl der Überinformation setzte schon hier ein, trotz konkreter Roadmap am Ende der Konferenz das Gefühl: Einfach mal machen, einfach mal wieder vor den Rechner klemmen und Aktionen statt Diskussionen. Üppiger Goodiebag. Danke dafür, die nachhaltige (hochklassige) Szene auch in (eigenen) Krisenzeiten zusammen zu bringen.
  4. Re:think the Climate: Unser eigener Workshop unter Anleitung der Kollegen von Ingosu. Mit der Methode des Design Thinking wollten wir der komplexen Klimathematik auf den Pelz rücken. Im ersten Teil (Infos reinziehen) nicht viel Neues, wenn man eingelesen ist. Dann sehr leidenschaftliche Gespräche in meiner Gruppe, tolles Brainstorming. Erst beim Abendessen mitbekommen, das andere Gruppen wohl zäher abliefen. Menschenzoo eben. Selbst rumcatern und denken strengt an. Wünsche mir eine Woche Urlaub, aber es geht Volldampf gen Kopenhagen, für mich von Berlin aus.

Lieblings-Outtake vom Workshop: Die Klu-Klux-Klima-Bürgerwehr…

Share photos on twitter with Twitpic

Hier noch mehr Bilder.

<a href=”http://www.flickr.com/photos/daniel_dropping/4138996158/” title=”F*! von daniel_dropping bei Flickr”><img src=”http://farm3.static.flickr.com/2625/4138996158_7ec6edaca7.jpg” width=”500″ height=”281″ alt=”F*!” /></a>

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Gesucht: Web-Designer & Programmierer

28. Oktober 2009 · 4 Kommentare

mögliche welt

Bei Projekt 1+2 ehrenamtliche Vorleistung mit Aussicht auf Folgeauftrag bei Einspringen von Financiers, bei 3+4 werden Marketer/Fundraiser per Provision bezahlt – lässt sich leider nicht anders gestalten und sind meinerseits auch “Herzensprojekte”. Bei Interesse bitte direkt bei mir melden: daniel@nest.im

Projekt 1

Webseite mit illustrierter Deutschlandkarte und interaktiven Funktionen, die satirisch auf die Störfälle von Atomkraftwerken hinweist und zum Umstieg auf Ökostrom animiert. User sollen auf den nächsten Störfall wetten können. Programmierer plus Designer gesucht.

Update: Treffen hierzu noch dieses Jahr in Berlin – bei Interesse bitte Mail an mich.

Projekt 2

Landing Page für einen „Dialog für Deutschland“ – schlichte Mailregistrierung und knackiges Design. Langfristiges Ziel: Neues Social Network für mehr direkte Demokratie und die Aktivierung von 1 Mio. Bürger zur Partizipation an gesellschaftlichen Problemen. Vgl. Echo

Projekt 3

Auftreiben eines langfristigen Sponsors für einen etablierten Veranstaltungsraum für Kreative in Berlin-Mitte. Der Sponsor tritt mit einer spannenden Zielgruppe in Kontakt und könnte etwa einen Teil der Miete abnehmen, dafür eigene Veranstaltungen initiieren.

on hold

Projekt 4

Fundraising/Sponsoring der Aktion „Fossil of the Day“ in Berlin. Hierbei liefern Klima-Aktivisten täglich satirische Preise an die größten Blockierer der aktuellen Klimaverhandlungen aus. Einmalig 3.000 Euro sind hier ausreichend.

… wird grad internationalisiert und budgetiert, yay!

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So war die Silent Climate Parade

25. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

OUTTAKE: Wurstsack hitting Berlin with Flashmob-Update “Urban Confusing”:

Gestern sind 350 stumme Raver durch Berlin gezogen, um auf die unsichtbare, schleichende Klimakatastrophe hinzuweisen. Es war ein Riesenspaß! Mit Dr. Motte auf den Ohren jubelnd Unter den Linden einzuziehen hat schon was für sich. Extrem verdutzten Passanten wurden insgesamt 5.000 Flyer mit Infos zur Klimaproblematik in die Hand gedrückt. Die Aktion war Teil des weltweiten Climate Action Day mit mehr als 5.000 Aktionen und damit die größte Klimaschutz-Demo der Geschichte – yieeha!

Vielen Dank an Daniel und Peter und Team für die Orga!

Die ganze Story gefilmt von Leon:

Eine besondere Freude: Passanten mit Musik beschenken, im hinteren Teil nochmal plötzlicher Jubel (immer dann, wenn der Beat hochging):

Und alle so: Yay! Mit einem Ruf war die Meute schnell zu animieren und dann noch eine interessante Unterhatung über Handy-Video-Programme…

Und schließlich das Video von den Profis vor dem Brandenburger Tor auf der Suche nach der wahren Klimakanzlerin:

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#beatcancer – Social Media Kampagne als Guiness Rekord

20. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

via Mashable

On Friday we reported about the #BeatCancer campaign to leverage social media for cancer charities. Their goal was to set a Guinness World Record for the most social mentions in 24 hours, which by Saturday had already topped 200,000 on Twitter, Facebook and blog posts.

Today Guinness World Record confirmed the success of the campaign, which at 209,771 mentions in a single day achieved an estimated 100 million overall impressions of the #BeatCancer message. Not only did the campaign set a newly-developed world record for online impressions, but raised over $70,000 in the process from its financial sponsors.

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Klima retten, diesen Samstag!

19. Oktober 2009 · 1 Kommentar

Mehr als 3.500 Aktionen in rund 160 Ländern:

Klima-Aktionstag diesen Samstag, 24. Oktober 2009

Berlin schickt 350 verkleidete Kanzlerinnen und stumme Raver auf die Straße


(Berlin). Mit mehr als 3.500 Aktionen in rund 160 Ländern wird der Klima-Aktionstag die wahrscheinlich größte Demonstration der Menschheitsgeschichte. Am 24. Oktober feiern und demonstrieren Umweltaktivisten auf der ganzen Welt für ein ehrgeiziges, gerechtes und verbindliches Abkommen beim diesjährigen UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen. Dabei steht die vielleicht wichtigste Zahl der Welt im Vordergrund: 350 Teile pro Millionen Teile Kohlendioxid (ppm) in der Atmosphäre sind das Höchstmaß, um die katastrophalen Folgen des Klimawandels zu verhindern.


Am Aktionstag wollen die Initiatoren von www.350.org/de mehr Bürger über die wissenschaftlichen Fakten des Klimawandels informieren – noch immer wissen zu wenig Deutsche von der größten globalen Bedrohung. Nur ein Bruchteil kennt das Datum des Kopenhagener Gipfels, bei dem gravierende Entscheidungen für die Zukunft des Planeten getroffen werden.


parade

Der Klima-Aktionstag in Berlin


350 Rosen für die „Klimakanzlerin“

Event-Casting: Aus 350 verkleideten Angela Merkels wird die eine, wahre Klimakanzlerin gesucht. In einer öffentlichen Casting-Show muss sich die echte Klimakanzlerin für die richtigen Entscheidungen in Kopenhagen entschließen, um am Ende als strahlende Siegerin dazustehen.

11:30 – 12 Uhr

Pariser Platz am Brandenburger Tor

www.klimapiraten.net und www.klimakanzlerin-gesucht.de


350 gelöschte Tonnen CO2

Der Aufkauf von Emissionszertifikaten verteuert schmutzige Geschäfte

12:05 Uhr

Pariser Platz am Brandenburger Tor

www.thecompensators.org


350 stumme Raver – die Silent Climate Parade

350 Raver mit Funkkopfhörern werden vom Potsdamer Platz zum Alexanderplatz tanzen, die DJs Dr. Motte (Gründer der Loveparade) und Dirty Doering (Held der Bar25) werden auflegen. Doch nur die 350 Demonstranten hören ihren Sound, da sie mit Funkkopfhörern ausgestattet sind. Bewegungen, Aktionen und Choreografien der Teilnehmer bleiben für Passanten rätselhaft. Die Parade ist emissionsfrei, eine Elektromobil zieht das DJ-Set, die Musikanlage wird mit Solarstrom angetrieben.

15 – 18 Uhr

Potsdamer Platz bis Alexanderplatz

www.climateparade.de (Kopfhörer sichern!)


350 paradiesische Verführungen für mehr Energie-Effizienz

Gezielt konsumieren statt boykottieren
1
0 – 20 Uhr
eve&adam’s, Rosa-Luxemburg-Strasse 24-26, Nähe Alexanderplatz

www.carrotmobberlin.com

350 Taucherbrillen & Schnorchel

Wir saufen ab! Die Klimawandel-Afterparty

ab 23 Uhr

Möbelfabrik, Brunnenstraße 10, Berlin-Mitte

http://bit.ly/XypMS (Facebook-Event) – made by @unfucktheworld feat. Nest

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Der Hebel (Post #100)

16. Oktober 2009 · 1 Kommentar

Was ist dein Hebel für eine nachhaltige Welt? Video einsenden und bei der Utopia-Konferenz im November dabei sein:

Utopia zeigt und feiert die zehn interessantesten, ungewöhnlichsten, schönsten und wichtigsten persönlichen Hebel unserer Utopisten im Video auf der diesjährigen Utopia-Konferenz in Berlin. Und die zehn Gewinner des Video-Wettbewerbes werden stellvertretend für die gesamte Utopia Community nach Berlin eingeladen.

Das diesjährige Thema der Utopia Konferenz “Roadmap for the next 10 years – die größten Hebel für den Wandel” ist zugleich die Vorgabe für den Inhalt des Videos. Was glauben Sie persönlich, was der größte Hebel für eine nachhaltige Entwicklung ist? Was bewegt wirklich etwas?

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Mein Beitrag zum Blog Action Day heute (Klima!)

15. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Etwas knapp der Tag für einen ausführlichen Blog Action Day Beitrag zum natürlich enorm wichtigen Thema Klimawandel. Deshalb einfach nur nochmal die Knallerlinks und Daten:

Klimawandel is wie Gizmo nur mit Wasser am Rücken!

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